GesBiT Blog https://www.gesbit.de/ de_DE GesBiT Mon, 17 Jun 2019 01:00:54 +0200 Mon, 17 Jun 2019 01:00:54 +0200 TYPO3 EXT:news news-732 Wed, 17 Apr 2019 13:46:45 +0200 Der Einsatz von Bildern in der Social-Media-Kommunikation /blog/blog-detail/news/detail/News/der-einsatz-von-bildern-in-der-social-media-kommunikation/ Das Toolbook der Qualitätswerkstatt Modellprojekte bietet in komprimierter Form Informationen und Empfehlungen für den gelungenen Einsatz von Bildern in der Social-Media-Kommunikation. Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des BMFSFJ bietet die Qualitätswerkstatt den Modellprojektträgern Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

In der Arbeitshilfe "Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit durch Modellprojekte" hat die Qualitätswerkstatt bereits zum Spannungsfeld von PR und Medien informiert, einen Überblick über die Bausteine umfassender Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gegeben und praxisnahe Tipps vermittelt. Social Media konnte in dieser Veröffentlichung lediglich angerissen, nicht aber umfänglich bearbeitet werden. Daher vertieft das nun vorliegende Toolbook das Themenfeld Social Media und gibt Hinweise und Empfehlungen insbesondere zum Bildeinsatz. Denn Social Media wird zunehmend durch Bilder und Videos bestimmt.

Der Content in Netzwerken wie YouTube, Instagram oder Snapchat ist visuell, auch auf Facebook und Twitter gewinnen diese Medien an Bedeutung. Und das mit gutem Grund: Visuelle Inhalte aktivieren in sozialen Netzwerken mehr Menschen als reine Text-Postings. Umso wichtiger ist es für Modellprojekte und ihre Träger, die eigene Bildsprache sorgfältig zu konzeptionieren und Fotos/Videos entsprechend einzusetzen – nicht nur um Social-Media-Auftritte ansprechend zu gestalten, sondern auch um potenzielle Projektteilnehmer*innen zu erreichen und das Engagement der eigenen Follower*innen zu verstärken.

Die Leitfrage, dem das Toolbook folgt, lautet daher: "Wie können Modellprojekte ihre Inhalte in Bildern ausdrücken?" Dazu bietet die Broschüre Hinweise zur Entwicklung einer eigenen Bildsprache, eine Übersicht relevanter Social-Media-Plattformen und Überblickswissen zu Bildproduktion und Bildredaktion. In kurzen Exkursen werden u. a. die Themen diskriminierungssensible Bilder, Abbildung von Minderjährigen und Memes behandelt.

Die Arbeitshilfen der Qualitätswerkstatt Modellprojekte werden in Fachworkshops gemeinsam mit den Modellprojekten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erprobt. Das heißt, nach der Information, also der Bereitstellung einer thematischen Arbeitshilfe, haben die Modellprojektträger mit diesem Qualitätswerkzeug Gelegenheit zur praktischen Erprobung in Rahmen eines Fachworkshops bzw. in diesem Fall einer Werkstatt. Das Toolbook wurde mit Inhalten aus dieser Werkstatt ergänzt und wird daher in Version 2 zur Verfügung gestellt.

Autorin der Arbeitshilfe ist Alice Lanzke, freie Jounalistin und Referentin der Werkstatt.

 

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news-698 Tue, 12 Mar 2019 11:51:37 +0100 Strategische Fördermittelakquise und Kofinanzierung /blog/blog-detail/news/detail/News/strategische-foerdermittelakquise-und-kofinanzierung/ Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt Modellprojekte bietet in komprimierter Form wichtige Informationen sowie Qualitätswerkzeuge zu Fördermittelakquise und Kofinanzierung in Projekten. Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des BMFSFJ bietet die Qualitätswerkstatt den Modellprojektträgern Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

Für Projektvorhaben im Bereich der Demokratiestärkung stellt die Finanzierung eine dauernde Herausforderung dar. Die Arbeitshilfe bietet daher einen Überblick über mögliche (Ko-)Finanzierungsformen durch öffentliche Geldgeber*innen auf den Ebenen EU, Bund und Land. Zudem werden öffentliche und private Stiftungen als vielleicht unterschätzte Akteur*innen in den Blick genommen.

Die Arbeitshilfe unterstützt Projektträger*innen dabei eine strategische Entscheidung zu treffen, welche Instrumente für die jeweilige individuelle Ausgangsposition zukunftsversprechend sind. Zum Umgang mit Förderinformationen und zur Verankerung dieser im Projekt und der Organisation wird das Werkzeug "Förderwissenspeicher" vorgestellt. Als Anlage wird die "Selbstevaluation Fundraising" zur Verfügung gestellt. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis rundet die Handreichung ab.

Die Arbeitshilfen der Qualitätswerkstatt Modellprojekte werden in Fachworkshops gemeinsam mit den Modellprojekten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausprobiert. Das heißt, nach der Information, also der Bereitstellung einer thematischen Arbeitshilfe, haben die Modellprojektträger*innen mit diesem Qualitätswerkzeug Gelegenheit zur praktischen Erprobung in Rahmen eines Fachworkshops. Unerlässlich ist die anschließende Reflexion, um den Transfer in die alltägliche Praxis zu sichern.

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news-677 Thu, 24 Jan 2019 09:29:56 +0100 Materialbox Inklusion /blog/blog-detail/news/detail/News/materialbox-inklusion/ Auf der Plattform des Inklusionsprojekts der bagfa - Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e. V. steht eine umfangreiche Materialsammlung zu inklusivem Engagement bereit. Durch das bagfa-Inklusionsprojekt "Sensibilisieren, Qualifizieren und Begleiten: Freiwilligenagenturen als inklusive Anlauf- und Netzwerkstellen für Engagement weiterentwickeln" werden Arbeitshilfen, Handreichungen und Hintergrundinformationen ebenso wie Best-Practice-Beispiele und Erklärvideos verschiedenster Akteur*innen gesammelt zur Verfügung gestellt. Diese informieren zu inklusivem Engagement, sowie insgesamt zu den Themen Inklusion, Behinderung und Barrierefreiheit.

Aufbauend auf dem bagfa-Praxisleitfaden "Teilhabe möglich machen. Freiwilligenagenturen und Inklusion" finden sich alle Inhalte der Online-Materialbox nach 6 Handlungsfeldern sortiert:

  • Worüber wir reden: Haltung und Wissen
  • Beratung und Vermittlung von Freiwilligen
  • Öffentlichkeitsarbeit mit der Aussicht alle zu erreichen
  • Mit wem was machen? Kooperationen, Partner und Netzwerke inklusiv gestalten
  • Förderung für inklusive Ideen beantragen
  • Barrieren-Check für Freiwilligenagenturen

Zur Materialbox Inklusion des bagfa-Inklusionsprojekts.

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news-630 Thu, 06 Dec 2018 10:42:00 +0100 Vernetzt ist man weniger allein – zivilgesellschaftliches Engagement in Netzwerken /blog/blog-detail/news/detail/News/vernetzt-ist-man-weniger-allein-zivilgesellschaftliches-engagement-in-netzwerken/ Die Broschüre des Bündnisses für Demokratie und Toleranz erläutert die Funktionsweisen von Netzwerken und geht der Frage nach, welchen Beitrag Netzwerke für zivilgesellschaftlich Engagierte leisten. In politisch herausfordernden Zeiten braucht es zivilgesellschaftliches Engagement. Netzwerke sind dabei ein Hilfsmittel für ein partizipatives, offenes und diverses Zusammenfinden verschiedener Akteur*innen, die ein gemeinsames Projekt entwickeln und durchführen.

Doch was genau ist eigentlich ein Netzwerk? Welche Chancen und Risiken bringt Vernetzung mit sich? Wie kann man Netzwerkpartner*innen gewinnen und wie zusammen Projekte verwirklichen?

Diese und weitere Fragen zum Thema Vernetzung beantwortet die Broschüre und legt dabei seinen Fokus auf die Netzwerkarbeit im Feld des zivilgesellschaftlichen Engagements für Demokratie und gegen Extremismus. „Best-Practice“-Beispiele aus Projekten illustrieren die einzelnen Kapitel.

Mit der Broschüre möchte das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Rechtsextremismus und Gewalt (BfDT) Akteur*innen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren, beim Aufbau von Netzwerkstrukturen und der Projektarbeit in einem Netzwerk eine Praxishilfe an die Hand geben. 

Die Broschüre „Vernetzt ist man weniger allein – zivilgesellschaftliches Engagement in Netzwerken“ kann über die Website des Bündnisses für Demokratie und Toleranz kostenfrei bestellt werden.  

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news-629 Thu, 22 Nov 2018 09:32:37 +0100 Geflüchtete Frauen in Deutschland stärken – Fempowerment /blog/blog-detail/news/detail/News/gefluechtete-frauen-in-deutschland-staerken-fempowerment/ Die von der PHINEO gAG herausgegebene Expertise beschäftigt sich mit dem zivilgesellschaftlichen Engagement für geflüchtete Frauen und stellt Projekte vor, die diese empowern. In den letzten Jahren sind viele Geflüchtete nach Deutschland gekommen. Im öffentlichen Diskurs wird dabei vor allem über geflüchtete Männer gesprochen, jedoch steigt der Anteil geflüchteter Frauen fortwährend. Die Fluchtzuwanderung stellt die Gesellschaft vor die Aufgabe, die neu angekommenen Menschen zu integrieren. Die von Politik und Zivilgesellschaft entwickelten Angebote richteten sich zunächst an die gesamte Gruppe der Geflüchteten und eine geschlechtsspezifische Betrachtung fand nicht statt.

Nach und nach werden jedoch immer mehr Angebote und Programme speziell für geflüchtete Frauen entwickelt, denn sie bringen Kompetenzen mit, stehen aber auch vor vielfältigen Herausforderungen: Fluchtspezifische Herausforderungen, frauenspezifische Herausforderungen im Zuge der Flucht sowie frauenspezifische Herausforderungen in Deutschland. Um die vorhandenen Potenziale fördern zu können, müssen bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sein. Unabdingbar ist dafür, die Ausgangslage von Geflüchteten und speziell von geflüchteten Frauen zu kennen. Die Analyse der Situation geflüchteter Frauen zeigt Bedarfe auf, die als Ausgangslage für Projekte und Programme von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dienen sollten.

Die Expertise beleuchtet daher Herausforderungen und Bedarfe und stellt 24 gelungene Projekte zivilgesellschaftlicher Akteur*innen vor, die geflüchtete Frauen bestärken und unterstützen. Sie richtet sich damit an Institutionen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft.

Die Expertise „Geflüchtete Frauen in Deutschland stärken – Fempowerment“ steht auf der Website von PHINEO zum Download zur Verfügung.

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news-623 Thu, 08 Nov 2018 13:48:38 +0100 Koordinationsmodelle und Herausforderungen ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe in den Kommunen /blog/blog-detail/news/detail/News/koordinationsmodelle-und-herausforderungen-ehrenamtlicher-fluechtlingshilfe-in-den-kommunen/ Die von der Bertelsmann Stiftung herausgegebene qualitative Studie beleuchtet das Thema des ehrenamtlichen Engagements im Bereich der Hilfe für Geflüchtete. Mit dem Ankommen einer großen Zahl geflüchteter Menschen in Deutschland innerhalb der letzten Jahre war auch eine starke Zunahme von bürgerschaftlichem Engagement zu verzeichnen: In vielen Kommunen engagieren sich Ehrenamtliche für die zugezogenen Menschen. Dadurch haben sich die Formen der Organisation und Koordination der ehrenamtlichen Arbeit sowie die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt verändert.  

In der vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchgeführten qualitativen Studie wurde analysiert, welche Aufgaben Initiativen übernehmen, wie die Koordination des Engagements abläuft, welche Strukturen und Prozesse in den Städten und Gemeinden etabliert wurden, welche Herausforderungen bestehen und welche Empfehlungen abgeleitet werden können, um die Initiativen nachhaltig zu unterstützen.  

Fragen, die in der Studie gestellt werden, sind unter anderem (S. 7):

  • Wie schaffen wir es, die vielen Aktivitäten zu koordinieren, damit sie bedarfsgerecht sind und dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden?
  • Was kann von hauptamtlichen Kräften und was von freiwillig Engagierten geleistet werden?
  • Wie sind Angebote miteinander abzustimmen und zu verzahnen?
  • Welche Form der Unterstützung benötigen freiwillig Engagierte und ihre Initiativen von Seiten der Verwaltung?
  • Und wie kommt man zu einer Ausgewogenheit zwischen Gestaltungsfreiheit und koordinierten, verlässlichen Absprachen?

Darüber hinaus zeigen Praxisbeispiele aus den befragten Kommunen, welche Erfahrungen die Städte und Gemeinden gemacht haben und welche Strukturen sich bewähren konnten. Die Ergebnisse können als Anregung für die Organisation und Koordination des ehrenamtlichen Engagements vor Ort dienen. 

Die Studie „Koordinationsmodelle und Herausforderungen ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe in den Kommunen“ steht auf der Website der Bertelmann Stiftung zum Download zur Verfügung.      

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news-597 Thu, 18 Oct 2018 00:00:00 +0200 Wissensmanagement in Projekten /blog/blog-detail/news/detail/News/wissensmanagement-in-projekten/ Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt Modellprojekte bietet in komprimierter Form wichtige Informationen sowie Qualitätswerkzeuge zu gelungenem Wissensmanagement in Projekten. Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des BMFSFJ bietet die Qualitätswerkstatt den Modellprojektträgern Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

Unter Wissensmanagement wird die gezielte Identifizierung, Erzeugung, Verteilung, Anwendung und Bewertung von Wissen verstanden. Wissen wiederum ist eine unabdingbare Ressource in der Arbeit von Projekten, Organisationen und Netzwerken. Aber wie wird aus Informationen Wissen? Wie kann dieses erarbeitet, geteilt und erhalten werden?

Die Arbeitshilfe "Wissensmanagement in Projekten" stellt die verschiedenen Wissensarten vor und erläutert den Wissenskreislauf im Detail. Es werden u. a. die Tools Wissensportfolio in der Organisation und im Projektteam  sowie Mikroartikel vorgestellt. Praxistipps und Literaturempfehlungen runden die Handreichung ab.

Die Arbeitshilfen der Qualitätswerkstatt Modellprojekte werden in Fachworkshops gemeinsam mit den Modellprojekten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausprobiert. Das heißt, nach der Information, also der Bereitstellung einer thematischen Arbeitshilfe, haben die Modellprojektträger mit diesem Qualitätswerkzeug Gelegenheit zur praktischen Erprobung in Rahmen eines Fachworkshops. Unerlässlich ist die anschließende Reflexion, um den Transfer in die alltägliche Praxis zu sichern.

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news-603 Fri, 12 Oct 2018 13:41:47 +0200 Glossar der Neuen deutschen Medienmacher - Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland /blog/blog-detail/news/detail/News/glossar-der-neuen-deutschen-medienmacher-formulierungshilfen-fuer-die-berichterstattung-im-einwande/ Das Glossar gibt Journalist*innen und anderen in der Öffentlichkeitsarbeit Aktiven Hinweise und Hilfestellung, wie Berichterstattung rund um Fragen von Migration und Einwanderungsgesellschaft präzise und differenziert erfolgen kann. Zur Erstellung des Glossars sind Vertreter*innen aus Medien, Verwaltung und Wissenschaft zusammengekommen, um Begriffe und Definitionen miteinander zu diskutieren, haben sich Wissenschafler*innen und Fachleute eingebracht und schließlich Journalist*innen der Neuen Deutschen Medienmacher die einzelnen Glossarbeiträge verfasst und zusammengetragen.

Entstanden ist ein Nachschlagewerk als Online- und Printversion, das Begriffe rund um Aspekte von Migration und Einwanderungsgesellschaft definiert, ihre Herkunft und Hintergründe erläutert sowie ggf. Alternativvorschläge unterbreitet. Mit dem Glossar soll ein Beitrag zu einer wertfreien, korrekten und präzisen Berichterstattung geleistet werden.

Das Glossar bietet neben einer alphabetischen Aufbereitung auch die Möglichkeit thematisch nach Begriffen zu suchen:

  • Wer sind »wir«, wer sind »die Anderen«?
  • Migration
  • Kriminalitätsberichterstattung
  • Musliminnen und Muslime
  • Jüdinnen und Juden
  • Sinti, Sintize, Romnja und Roma
  • Flucht und Asyl

Das Online-Glossar sowie die Printversion stehen auf der Website der Neuen deutschen Medienmacher zur Verfügung.

 

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news-448 Tue, 06 Mar 2018 10:05:00 +0100 Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit durch Modellprojekte /blog/blog-detail/news/detail/News/erfolgreiche-oeffentlichkeitsarbeit-durch-modellprojekte/ Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt Modellprojekte bietet in komprimierter Form wichtige Informationen sowie Qualitätswerkzeuge zur Öffentlichkeitsarbeit mit besonderem Fokus auf das Message Building. Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des BMFSFJ bietet die Qualitätswerkstatt den Modellprojektträgern Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

Professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist herausfordernd und wird für Modellprojekte und deren Träger immer wichtiger. Dabei geht es nicht nur darum, Projektangebote bekannt zu machen: Gute Öffentlichkeitsarbeit kann zudem ein Mittel der Vernetzung sein, das Projekt kontinuierlich begleiten und schließlich den Projekterfolg unterstützen.

Die Arbeitshilfe möchte Projekte im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Sie informiert über das Spannungsfeld von PR und Medien, gibt einen Überblick über die Bausteine umfassender Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und vermittelt für jedes Modul praxisnahe Tipps. Für alle beschriebenen Basisbausteine ist das "Message Building" ein sinnvolles Instrument. Dieses Tool erlaubt die Formulierung klarer und einfacher Botschaften, welche jeweils auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten werden. In der Arbeitshilfe wird das Instrument vorgestellt und seine Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt. Leseempfehlungen zu weiterführenden Veröffentlichungen runden das Arbeitsmaterial ab.

Die Arbeitshilfen der Qualitätswerkstatt Modellprojekte werden in Fachworkshops gemeinsam mit den Modellprojekten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausprobiert. Das heißt, nach der Information, also der Bereitstellung einer thematischen Arbeitshilfe, haben die Modellprojektträger mit diesem Qualitätswerkzeug Gelegenheit zur praktischen Erprobung in Rahmen eines Fachworkshops. Unerlässlich ist die anschließende Reflexion, um den Transfer in die alltägliche Praxis zu sichern.

Autorin der Arbeitshilfe ist Alice Lanzke, freie Jounalistin und Referentin des Fachworkshops.

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news-400 Tue, 28 Nov 2017 14:29:49 +0100 Materialsammlung Politische Bildung in der Grundbildung /blog/blog-detail/news/detail/News/materialsammlung-politische-bildung-in-der-grundbildung/ Politische Bildung verfolgt das Ziel Bedingungen zu schaffen, die eine gleichberechtigte Teilhabe aller an politischen und gesellschaftlichen Prozessen ermöglicht. Die Handreichung thematisiert die Möglichkeiten der Vermittlung ihrer Inhalte an Zielgruppen der Grundbildung. Mit den Angeboten der politischen Bildung können Jugendliche verschiedester Milieus durch eine Vielzahl von Formaten und Zugängen erreicht und aktiviert werden. Erwachsene aus sozial benachteiligten Lebenslagen fühlen sich jedoch noch zu wenig durch politische Bildungsarbeit angesprochen. Die Handreichung der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung stellt Zugangswege und Materialien vor, um diese bisher schwer erreichbare Zielgruppe für eine politische Grundbildung aufzuschließen.

Die Materialsammlung richtet sich dabei einerseits an politische Bildner*innen, die sich der Zielgruppe verstärkt zuwenden wollen und anderseits an Trainer*innen der Grundbildung, denen hiermit ein methodisch-didaktischer Zugang zur politischen Erwachsenenbildung ermöglicht wird.

Aufbauend auf einer Beschreibung der Spezifika der hier fokussierten Zielgruppe sozial benachteiligter Erwachsener, folgt die Darlegung möglicher Zugangswege zu eben dieser. Dabei wird auch der Zusammenhang zwischen Benachteiligung und geringer politischer Teilhabe aufgezeigt, die aber nicht zwingend mit einem Desinteresse an Politik gleichzusetzen ist. Die Autorinnen sprechen sich dafür aus, dass in der Gestaltung der Zugänge und Formate der politischen Grundbildung daher von einem weiter gefassten Politik-Begriff auszugehen ist, der anschlussfähig an das Alltags- und Erfahrungswissen der Zielgruppe in gesellschaftspolitischen Fragen ist.

Die Handreichung bietet Anregungen zu verschiedenen Methoden und Übungen, die für den Einstieg, zum Meinungsaustausch sowie zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Teilhabe und möglichen Diskriminierungserfahrungen anwendbar sind. Literaturempfehlungen runden die Materialsammlung ab.

Die „Materialsammlung Politische Bildung in der Grundbildung“ herausgegeben durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung steht auf der Website www.berlin.de zum Download zur Verfügung.

 

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news-384 Tue, 17 Oct 2017 10:05:36 +0200 Zielgruppenerreichung und -bindung /blog/blog-detail/news/detail/News/zielgruppenerreichung-und-bindung/ Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt Modellprojekte (c/o GesBit mbH in Kooperation mit ArtSet GmbH) bietet in komprimierter Form wichtige Informationen sowie Qualitätswerkzeuge zur Zielgruppenerreichung und -bindung. Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des BMFSFJ bietet die Qualitätswerkstatt den Modellprojektträgern Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

Das Gelingen von Modellprojekten im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ist wesentlich davon abhängig, ob die relevanten Zielgruppen erreicht und nachhaltig für die Angebote interessiert werden können. Gerade bei mehrjährig laufenden Modellprojekten ist der kontinuierliche Blick auf die Zielgruppen ein wichtiges Korrektiv, um die Angebote fortlaufend zu reflektieren und ggf. anzupassen, um die Kommunikation mit den Adressat*innen zu intensivieren und die Zugänge zu den Teilnehmenden zu verbessern. 

Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt unterstützt im Bereich der Zielgruppenerreichung und ‑bindung – sie bietet Hinweise und Hilfestellung für aussagefähige Zielgruppenbeschreibungen und vermittelt  Kenntnisse zur adäquaten Angebotsgestaltung sowie zu Kommunikations- und Zugangswegen zur Zielgruppen. Qualitätsinstrumente zur sozial-räumlichen Angebotsanalyse, zur Planung von Co-Creation-Workshops sowie zur Nutzenargumentation ergänzen die Handreichung. Leseempfehlungen zu weiterführenden Veröffentlichungen runden das Arbeitsmaterial ab.

Die Arbeitshilfen der Qualitätswerkstatt Modellprojekte werden in Fachworkshops gemeinsam mit den Modellprojekten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausprobiert. Das heißt, nach der Information, also der Bereitstellung einer thematischen Arbeitshilfe, haben die Modellprojektträger mit diesem Qualitätswerkzeug Gelegenheit zur praktischen Erprobung in Rahmen eines Fachworkshops. Unerlässlich ist die anschließende Reflexion, um den Transfer in die alltägliche Praxis zu sichern.

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news-267 Mon, 27 Mar 2017 12:01:15 +0200 Projektsteuerung und Erfolgskontrolle der Maßnahmenumsetzung /blog/blog-detail/news/detail/News/projektsteuerung-und-erfolgskontrolle-der-massnahmenumsetzung/ Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt Modellprojekte (c/o GesBit mbH in Kooperation mit ArtSet GmbH) bietet in komprimierter Form wichtige Informationen sowie Qualitätswerkzeuge zu Projektsteuerung und Erfolgskontrolle der Maßnahmenumsetzung. Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des BMFSFJ bietet die Qualitätswerkstatt den Modellprojektträgern Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

Das Gelingen von Modellprojekten ist wesentlich von der Fähigkeit der Projektbeteiligten abhängig, geplante und ungeplante Entwicklungen im Projektverlauf frühzeitig zu erkennen und auf dieser Grundlage Steuerungsentscheidungen zu treffen. Projekte verlaufen in den seltensten Fällen exakt so wie geplant; Abweichungen sind die Regel.

In der Arbeitshilfe wird die Bedeutung des Projektcontrollings als Instrument der Projektsteuerung und der Erfolgskontrolle der Maßnahmenumsetzung in Modellprojekten dargestellt. Die Relevanz von Anspruchsgruppen, Zielen und Kennzahlen sowie der Erfolgskontrolle für das Projektcontrolling wird erläutert. Das vorgestellte Instrument des Controllingkreislauf unterstützt bei der Umsetzung und ggf. Umsteuerung von Planungen im Projektverlauf. Die Arbeitshilfe bietet darüber hinaus konkrete Tipps für die Durchführung des Projektcontrollings. Leseempfehlungen zu weiterführenden Veröffentlichungen runden das Arbeitsmaterial ab.

Die Arbeitshilfen der Qualitätswerkstatt Modellprojekte werden in Fachworkshops gemeinsam mit den Modellprojekten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausprobiert. Das heißt, nach der Information, also der Bereitstellung einer thematischen Arbeitshilfe, haben die Modellprojektträger mit diesem Qualitätswerkzeug Gelegenheit zur praktischen Erprobung in Rahmen eines Fachworkshops. Unerlässlich ist die anschließende Reflexion, um den Transfer in die alltägliche Praxis zu sichern.

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news-247 Fri, 24 Feb 2017 09:00:00 +0100 Plan B für Non-Profits /blog/blog-detail/news/detail/News/plan-b-fuer-non-profits/ Das Strategiepapier geht der Frage nach, wie es gemeinnützigen Organisationen gelingen kann mehr Stifter und Förderer als Partner zu gewinnen. Im Fokus der Veröffentlichung, herausgegeben vom Haus des Stiftens, steht die Vorstellung des Konzepts der Engagement-Partnerschaft. Diese wird bekannten Formaten des Fundraisings gegenübergestellt.

Unter Engagement-Partnerschaften werden verbindliche, nachhaltige Beziehungen zwischen gemeinnützigen Organisationen und Privatpersonen, Unternehmen oder Förderern verstanden, die vor allem ein gemeinsames Engagement verbindet, mit dem Ziel kooperativ gesellschaftliche Aufgaben zu lösen. Dabei ist die Perspektive des Förderers stets mitzudenken und auch zu klären, was die Non-Profit-Organisation in diese Partnerschaft einbringen kann.

Das Strategiepapier erläutert darauf aufbauend:

  • Das Konzept der Engagement-Partnerschaft
  • Die Stifter- und Fördergemeinschaft
  • Voraussetzungen innerhalb der Non-Profit-Organisation

Das Strategiepapier steht auf der Website des Haus des Stiftens zum Download zur Verfügung.

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news-238 Fri, 17 Feb 2017 09:00:00 +0100 Fachkräftesicherung durch internationale Arbeitnehmer/-innen in meinem Betrieb /blog/blog-detail/news/detail/News/fachkraeftesicherung-durch-internationale-arbeitnehmer-innen-in-meinem-betrieb/ Die Broschüre informiert Arbeitgeber/-innen, wie das Potenzial internationaler Fachkräfte genutzt werden kann und was bei der Anstellung zu beachten ist. Das IQ Netzwerk Brandenburg richtet sich mit dieser Veröffentlichung insbesondere an Arbeitgeber/-innen und Personalverantwortliche in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Ihnen soll eine Hilfestellung gegeben werden, was bei der Einstellung internationaler Fachkräfte zu berücksichtigen ist. Die Broschüre informiert ausgehend von verschiedenen Aufenthaltsstati, welche Schritte jeweils zu unternehmen und welche Rahmenbedingungen zu beachten sind. Praxistipps ergänzen die einzelnen Abschnitte.

Abschließend werden Hinweise und Kontakte zu Beratungsstellen gegeben, die bei Fragen zur Einstellungen von Personal mit Migrationsgeschichte Unterstützung bieten.

Die Broschüre "Fachkräftesicherung durch internationale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in meinem Betrieb – Wie geht das?" steht auf der Website des IQ Netzwerk Brandenburg zum Download zur Verfügung.

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news-234 Fri, 10 Feb 2017 08:00:00 +0100 Portal: Beruf wählen - Ausbildungsplatz finden /blog/blog-detail/news/detail/News/portal-beruf-waehlen-ausbildungsplatz-finden/ Über das Webportal der Bundesagentur für Arbeit erhalten Geflüchtete Unterstützung bei der Wahl des passenden Berufs und der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Das Portal stellt die Angebote der Bundesagentur für Arbeit zur Berufsberatung in Deutsch und Arabisch vor.

Die Berufsberatung bietet:

  • Informationen zu gesuchten Berufen
  • Ermittlung von passenden Ausbildungen
  • Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche
  • Erläuterungen zum Bewerbungsverfahren
  • Möglichkeiten zu alternativen Wegen

Der Erklärfilm "Berufsausbildung in Deutschland" informiert zum deutschen Ausbildungssystem.

Zum Portal der Bundesagentur für Arbeit  Beruf wählen - Ausbildungsplatz finden.

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news-172 Fri, 02 Dec 2016 14:44:54 +0100 Förderprogramme zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung /blog/blog-detail/news/detail/News/foerderprogramme-zur-integration-von-neuzugewanderten-durch-bildung/ Bildung ist von großer Bedeutung für die Integration von Zugewanderten. Die Handreichung des Netzwerks Stiftung und Bildung im Bundesverband deutscher Stiftungen stellt Bundes- und Landesprogramme vor, die zur Integration von geflüchteten Menschen durch Bildung beitragen wollen. Die Auswahl der Programme erfolgte auf Grundlage folgender Kriterien:

  • Es sollte ein staatliches Förderprogramm (Bund oder Land) sein,
  • das über Angebote der Bildung
  • der Integration von neuzugewanderten Menschen dienen soll
  • und zivilgesellschaftlichen Akteuren bzw. Stiftungen eine Chance der Beteiligung bietet.

Insgesamt werden in der Handreichung
12 Bundesprogramme und
34 Landesprogramme in Steckbriefen beschrieben - dabei werden nehmen Aspekten der Trägerschaft, Schwerpunkten, Zielgruppe etc. auch explizite Hinweise gegeben, worin die Chancen und Anknüpfungspunkte für Stiftungen oder weitere zivilgesellschaftlich Engagierte bestehen.

Die Online-Publikation "Förderprogramme zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung. Chancen für Stiftungen und weitere zivilgesellschaftliche Akteure" steht auf dem Portal für Stiftungen und das Stiftungswesen zum Download bereit.

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news-161 Fri, 18 Nov 2016 08:00:00 +0100 Strategien für Bürgermeister/-innen zur Kommunikation über geplante Flüchtlingsunterkünfte /blog/blog-detail/news/detail/News/strategien-fuer-buergermeister-innen-zur-kommunikation-ueber-geplante-fluechtlingsunterkuenfte/ Bei der Unterbringung von Flüchtlingen in der Gemeinde sollte die Bevölkerung möglichst frühzeitig informiert und eingebunden sein, um ein gemeinsames Miteinander gestalten zu können. Aber wie kann die Kommunikation am besten gelingen? Ende 2015 haben sich Bürgermeister/-innen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Vertretern der Wissenschaft mit eben dieser Frage befasst. Das Anne Frank Zentrum, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und das Institut B3 - Beratung, Begleitung und Bildung formulierten daraus Handlungsempfehlungen für die politischen Verantwortungsträger vor Ort, die in der vorliegenden Handreichung zusammengefasst sind.

Die Handreichung bietet kompakte Informationen und Empfehlungen zu den Handlungsfeldern:

  • Haltung zeigen
  • Allianzen bilden
  • Kommunikation gestalten
  • Wissen vermitteln
  • Begegnungen ermöglichen
  • Jugendliche einbeziehen

Illustriert werden die Empfehlungen durch Zitate von Bürgermeister/-innen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Darüber hinaus werden ganz konkrete Hinweise für die Umsetzung von Bürgerversammlungen gegeben. Literaturempfehlungen ergänzen die Handreichung.

Die gemeinsame Handreichung des Anne Frank Zentrums, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Instituts B3 steht auf der Website von B3 zum Download zur Verfügung.

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news-146 Wed, 16 Nov 2016 08:00:00 +0100 Wandzeitung "Islamfeindlichkeit begegnen" - Praktische Hilfestellung für Demokratiearbeit vor Ort /blog/blog-detail/news/detail/News/wandzeitung-islamfeindlichkeit-begegnen-praktische-hilfestellung-fuer-demokratiearbeit-vor-ort/ Was heißt eigentlich Islamfeinlichkeit? Die Wandzeitung der bpb klärt auf und bietet Handlungsempfehlungen und Argumentationshilfen gegen islamfeindliche Äußerungen. Die Wandzeitung "Islamfeindlichkeit begegnen" aus der Reihe "Was sage ich, wenn..." möchte eine Hilfestelltung im Alltag sein - im Privaten, im Berufsalltag, im Vereinsleben.

Das illustrierte Plakat erläutert was unter Islamfeindlichkeit zu verstehen ist und vor allem, wie auf islamfeindliche Voruteile reagiert werden kann - Streit um das Kopftuch einer muslimischen Schülerin? Anfeindungen gegen muslimische Kollegen am Arbeitsplatz? Diskussionen um einen Moscheebau in der Nachbarschaft? Die Wandzeitung versammelt dazu mögliche Argumente gegen solche und ähnliche Aussagen und vermittelt Handlungsempfehlungen. Weiterführende Hinweise und Tipps zum Auftreten komplettieren die Wandzeitung.

Die bpb stellt zur Wandzeitung zudem einen Erklärfilm zur Verfügung.

Aus der Reihe "Was sage ich, wenn..." sind auch Flyer und Wandzeitungen zu folgenden Themen verfügbar:

  • Antisemitismus begegnen
  • Rassismus begegnen
  • Antiziganismus begegnen
  • Sexismus begegnen
  • Homophobie begegnen

Die Wandzeitung "Islamfeindlichkeit begegnen" kann auf der Website der bpb kostenfrei bestellt werden und steht zum Download zur Verfügung.

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news-141 Mon, 24 Oct 2016 09:00:00 +0200 Reden ist Gold /blog/blog-detail/news/detail/News/reden-ist-gold/ Fast ein Viertel der beruflichen Ausbildungsverträge werden jedes Jahr vorzeitig gelöst. Ausbildungsbegleiter erläutern Gründe und beschreiben Lösungsansätze. Das Soziologische Forschungsinstitut (SOFI), gefördert von der Vodafone Stiftung, hat externe Vermittler zur Beratung Jugendlicher und Betriebe, so genannte Ausbildungsbegleiter, erstmals systematisch befragt. Der Fokus seiner Erhebung lag bei der Ursachenforschung für den hohen Anteil frühzeitig beendeter Ausbildungsverträge. Die Kernaussagen dieser Studie liegen mit dieser Broschüre vor.

Der Blick auf die Statistik zeigt große Unterschiede bei den Vertragslösungen im dualen Ausbildungssystem bezogen auf den Schulabschluss der Auszubildenden und die Branchen der Ausbildungsberufe. Jedoch lassen sich daraus keine Aussagen über Motivation und Gründe der Vertragslösungen ableiten.

Daher greift das Soziologische Forschungsinstitut in seiner Studie auf den Außenblick und die Erfahrungswerte der Ausbildungsbegleiter zurück, durch die insbesondere drei Problemfelder beschrieben werden:

  • Risikokonstellation Kleinbetrieb - hoher Leistungsdruck und stark hierachische Arbeitsbeziehungen
  • Sozialisationsphase Ausbildung - Rollenfindung, neue Verhaltensanforderungen, Umstellung vom schulischen zum betrieblichen Lernen
  • Baustelle Kommunikation - Gesprächskultur im Unternehmen, Offenheit für Problem- und Interessenartikulation

Die Broschüre bereitet die Handlungsempfehlungen der Ausbildungsbegleiter anschließend auf und unterscheidet dabei in Unterstützung für Schulabgänger, für Auszubildende und für Betriebe die vor allem eine gelungene Kommuniktion in den Fokus rücken.

Die Broschüre "Reden ist  Gold - Warum so viele Ausbildungsverträge zwischen Jugendlichen und Betrieben vorzeitig gelöst werden - und was man dagegen tun kann." vom Soziologischen Forschungsinstitut steht auf der Website der Vodafone Stiftung zum Download zu Verfügung.

 

 

 

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news-143 Thu, 20 Oct 2016 09:00:00 +0200 Alleinerziehende unter Druck - Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf /blog/blog-detail/news/detail/News/alleinerziehende-unter-druck-rechtliche-rahmenbedingungen-finanzielle-lage-und-reformbedarf/ Jede fünfte Familie in Deutschland ist alleinerziehend. Die Studie der Bertelsmann Stiftung stellt aktuelle Zahlen und Daten dazu zusammen und zeigt Reformansätze zur Verbesserung der Lebenssituation von Ein-Eltern-Familien auf. Die Zahl Alleinerziehender nimmt in Deutschland stetig zu, dabei sind diese weiterhin zu annähernd 90 % weiblich. Insgesamt stellen sich für diese Familien besondere Herausforderungen - die alleinige Erziehungsverantwortung und Sorge für die Kinder einerseits und das Aufbringen des Haushaltseinkommen bzw. die Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung anderseits. Die aktuellen Zahlen belegen, dass das Armutsrisiko von Alleinerziehenden und ihren Kindern überdurchschnittlich hoch ist.

Die Studie von Anne Lenze (Hochschule Darmstadt) und Antje Funcke (Bertelsmann Stiftung) beschreibt die Lebenslage und die rechtlichen Rahmenbedingungen von Alleinerziehenden in Deutschland.

Empirische Daten zu Ein-Eltern-Familien werden detailiert aufgeführt und i. d. R. den Daten zu Eltern in Paarbeziehungen zum Vergleich gegenübergestellt. Die Darlegung der rechtlichen Rahmenbedingungen legen den Schwerpunkt auf die Fragen des Unterhaltsrechts, aber auch steuer- und sozialrechtliche Aspekte werden beleuchtet.

Darauf aufbauend formulieren die Autorinnen den Reformbedarf zur besseren Unterstüzung Alleinerziehender. Drängendste Frage dabei: Wie können Alleinerziehende und insbesondere auch ihre Kinder vor Armut geschützt werden? Insbesondere wird hier auf die Notwendigkeit der Reform des Unterhaltsrechts bezogen auf die Barunterhaltsregelungen abgezielt. Zudem sehen die Autorinnen auch Änderungsbedarf beim Steuerrecht.

Die Studie "Alleinerziehende unter Druck - Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf" steht auf der Website der Bertelsmann Stiftung zum Download zur Verfügung.

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news-139 Mon, 17 Oct 2016 09:00:00 +0200 Alphabund und Produktdatenbank zur Alphabetisierung /blog/blog-detail/news/detail/News/alphabund-und-produktdatenbank-zur-alphabetisierung/ Mehr als sieben Millionen Erwachsene in Deutschland brauchen Hilfe beim Lese- und Schreibverständnis. Das Portal www.alphabund.de informiert über Aktivitäten zur Alphabetisierung Erwachsener. Eine Produktdatenbank bietet Materialien zum Thema. Das BMBF hat in den letzten Jahren zwei Förderschwerpunkte im Themenfeld der Alphabetisierung Erwachsener verfolgt: "Forschung und Entwicklung zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener" (2007 - 2012) und "Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener" (2012 - 2015). Im Alphabund haben sich in dieser Zeit insgesamt mehr als 150 Projekte engagiert.

Das Portals www.alphabund.de bündelt das Wissen dieser Förderschwerpunkte und bereitet die Infomationen zu den umgesetzten Projekten auf. Folgende inhaltliche Schwerpunkte werden unterschieden: 

  • Unterricht und Lernmedien
  • besondere Branchen & Zielgruppen
  • Personalentwicklung in Betrieben & Schulungskonzepte für Multiplikator/-innen
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit und lokale Netzwerkbildung

Darüber hinaus bietet eine Produktdatenbank Handreichungen für die Praxis, Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit, Lehr- und Lernmaterialien und vieles mehr. Die Produkte sind in den Förderschwerpunkten entstanden. Im Sinne einer zielgerichteten Suche sind die Inhalte der Datenbank wie folgt kategorisiert:

  • Diagnostik
  • Beratung und Vermittlung
  • Unterricht und Lernmedien
  • Professionalisierung
  • Sensibilisierung und Netzwerkbildung

Zum Portal www.alphabund.de und zur Produktdatenbank von Alphabund.

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news-147 Fri, 14 Oct 2016 09:00:00 +0200 Wirksamkeit und Selbstevaluation /blog/blog-detail/news/detail/News/wirksamkeit-und-selbstevaluation/ Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt Modellprojekte (c/o GesBit mbH in Kooperation mit ArtSet GmbH) bietet in komprimierter Form wichtige Informationen sowie Qualitätswerkzeuge zu Wirksamkeit und Selbstevaluation. Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des BMFSFJ bietet die Qualitätswerkstatt den Modellprojektträgern Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

Die Arbeitshilfe "Wirksamkeit und Selbstevaluation" legt den Fokus auf die zwei großen Themenfelder Wirkungsorientierung sowie Selbstevaluationsdesign und -methoden. Knapp und präzise wird die Bedeutung der Formulierung von Wirkungszielen für das Gelingen von Modellprojekten aufgezeigt und die Wirkungslogik erläutert. Darauf aufbauend werden zunächst Nutzen und Funktionen und anschließend Ablauf und Formen der Selbstevaluation beschrieben, Evaluationsmethoden werden erläutern. Die Arbeitshilfe bietet darüber hinaus konkrete Tipps für die Durchführung einer Selbstevaluation. Leseempfehlungen zu weiterführenden Veröffentlichungen runden das Arbeitsmaterial ab.

Die Arbeitshilfen der Qualitätswerkstatt Modellprojekte werden in Fachworkshops gemeinsam mit den Modellprojekten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausprobiert. Das heißt, nach der Information, also der Bereitstellung einer thematischen Arbeitshilfe, haben die Modellprojektträger mit diesem Qualitätswerkzeug Gelegenheit zur praktischen Erprobung in Rahmen eines Fachworkshops. Unerlässlich ist die anschließende Reflexion, um den Transfer in die alltägliche Praxis zu sichern.

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news-138 Thu, 06 Oct 2016 14:33:04 +0200 Deutscher Weiterbildungsatlas - Teilnahme und Angebote in Kreisen und kreisfreien Städten /blog/blog-detail/news/detail/News/deutscher-weiterbildungsatlas-teilnahme-und-angebote-in-kreisen-und-kreisfreien-staedten/ Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem zweiten deutschen Weiterbildungsatlas mit Schwerpunkt auf die Weiterbildungssituation in Kreisen und kreisfreien Städten zusammengefasst. Während der erste deutsche Weiterbildungsatlas die Weiterbildungssituaion auf der Ebene der 96 Raumordnungsregionen in Deutschland betrachtete, wurde für den zweiten Weiterbildungsatlas die Situation in Kreisen und kreisfreien Städten untersucht. Mit der vorliegende Broschüre der Bertelsmannstiftung liegen nun die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst vor.

Eine zentrale Erkenntnis ist die ungleiche Verteilung der Weiterbildungsteilnahme und -angebote in Deutschland. Die Erhebungen zeigen unterschiedlichste Ausprägungen bei öffentlichen, gemeinschaftlichen, privatwirtschaftlichen und betrieblichen Angeboten, die widerum einen großen Einfluss auf die Teilnahme haben. Entscheidende Kriterien sind die Kooperation der Akteure, eine unabhängige Beratung und die Erreichbarkeit von Weiterbildungsangeboten vor Ort.

Die Broschüre geht ausführlich auf folgende Aspekte ein:

  • Weiterbildungsteilnahme
  • Potenzialausschöpfung
  • Weiterbildungsangebot sowie
  • regionale Fallstudien

Es werden sowohl die Ergebnisse auf Bundeslandebene wie auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte dargestellt.

Die Zusammenfassung des Deutschen Weiterbildungsatlas von Marvin Bürmann und Frank Frick steht auf der Website der Bertelsmannstiftung zum Download zur Verfügung.

 

 

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news-131 Wed, 28 Sep 2016 09:00:00 +0200 Berufseinstiegsbegleitung: Unterstützung individueller Wege in den Beruf /blog/blog-detail/news/detail/News/berufseinstiegsbegleitung-unterstuetzung-individueller-wege-in-den-beruf/ Der Übergang von der Schule in den Beruf ist ein wichtiger Entwicklungschritt im Leben junger Erwachsener. Wie dieser mit Hilfe der Berufseinstiegsbegleitung auch für chancenarme Jugendliche erfolgreich gelingen kann, beleuchtet die Expertise. Seit dem Jahr 2009 gibt es das Förderinstrument der Berufseinstiegs- begleitung: Jugendliche, die auf Grund fehlender Schulabschlüsse nicht unmittelbar in eine Berufsausbildung starten können und keine adäquate Unterstützung in ihrem sozialen Umfeld erfahren, können individuell und über einen relativ langen Zeitraum auf ihrem Weg zu einer Ausbildung begleitet und gefördert werden.

Die Expertise von Charlotte Straif, herausgegeben vom Bundesinstitut für Berufsbildung und Good Practice Center Benachteiligtenförderung (GPC), baut auf den ersten Erfahrungen aus der Praxis der Berufseinstiegsbegleitung auf und zielt dabei auf die Entwicklung guter Praxis. Sie zeichnet Entwicklungen nach, bietet Hinweise für eine konzeptionelle Einbettung und gibt einen Einblick in die Umsetzungspraxis. Nicht zuletzt soll sie Anregungen für die Qualitätsentwicklung in der Berufseinstiegsbegleitung geben.

Die Expertise "Berufseinstiegsbegleitung: Unterstützung individueller Wege in den Beruf" steht beim Fachportal "überaus" zum Download zur Verfügung.

 

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news-132 Mon, 26 Sep 2016 09:00:00 +0200 SGB II und Ausbildungsförderung /blog/blog-detail/news/detail/News/sgb-ii-und-ausbildungsfoerderung/ Durch das ab 01.08.2016 geltende "Rechtsvereinfachungsgesetz" ergeben sich Änderungen der SGB II-Leistungen für Auszubildende. Welche (Aufstockungs-)Leistungen stehen ihnen jetzt zu? Der Hamburger Rechtsanwalt Joachim Schaller hat ein ausführliches Skript zu existenzsichernden Leistungen für Auszubildende verfasst. Insbesondere werden ergänzende und aufstockende SGB II-Leistungen in den Blick genommen. Berücksichtig werden Leistungen für Auszubildende in allen Ausbildungslagen. Ebensfalls im Detail enthalten sind die entsprechenden Neuregelungen durch  das „9. SGB II-ÄndG“/ Rechtsvereinfachungsgesetz.

Das Skipt steht auf der Website des Erwerbslosenverein Tacheles e. V. zum Download zur Verfügung.

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news-124 Mon, 19 Sep 2016 10:41:23 +0200 Vielfalt Mediathek: Bildungsmedien gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt /blog/blog-detail/news/detail/News/vielfalt-mediathek-bildungsmedien-gegen-rechtsextremismus-menschenfeindlichkeit-und-gewalt/ Das Informationsportal "Vielfalt Mediathek" bietet Akteuren der Bildungsarbeit und Engagierten ein breites Spektrum an Informationen und Materialien von Demokratiepädagogik bis Extremismusprävention. Die Vielfalt-Mediathek ist ein Gemeinschaftsprojekt des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA) e. V. und dem DGB Bildungswerk.

Seit nunmehr 10 Jahren bietet das Informationsportal für Multiplikator_innen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sowie für engagierte Bürger_innen Informationen und Material u. a. zu den Themen:

  • Prävention und Intervention bei Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus sowie Homophobie und Transphobie
  • Interkulturelles Lernen in Organisationen, auf dem Arbeitsmarkt, in der Verwaltung, Schule etc.
  • Diversitätskonzepte
  • Demokratiepädagogik
  • Migration und Migrationsgeschichte
  • Flucht und Asyl
  • Religiöser Fundamentalismus

Die Mediathek stellt aktuell über 2.300 Publikationen vor, die zum Download bzw. zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Das Spektrum reicht von Veranstaltungsberichten und (Projekt-)Dokumentationen über  Unterrichtsmaterialien und Trainingsordner bis hin zu Musik-CDs, Filmen und Websites. Darüber hinaus bietet das Portal Podcasts, Expertisen und Webinare.

Alle Materialien vereint, dass sie im Rahmen der Förderung durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" oder die entsprechenden Vorgängerprogramme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden sind.

Die Medithek bietet bereits auf der Startseite die Möglichkeit sich verfügbare Bildungsmaterialien sortiert nach 11 großen Themenfeldern anzeigen zu lassen. Die Besucher können ihre Suche zudem anhand thematischer Schlagworte sowie der Festlegung der gesuchten Medienarten und Zielgruppe ihrer Tätigkeit verfeinern, um schnell das passende Material für ihre Bedarfe zu finden.

Zur Vielfalt Mediathek - Bildungsmedien gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt.

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news-102 Mon, 12 Sep 2016 09:00:00 +0200 Die Umsetzung ausgewählter OSZE-Verpflichtungen zu Menschenrechten und Demokratie in Deutschland /blog/blog-detail/news/detail/News/die-umsetzung-ausgewaehlter-osze-verpflichtungen-zu-menschenrechten-und-demokratie-in-deutschland/ Mit dem unabhängige Evaluierungsbericht des Deutschen Instituts für Menschenrechte liegt eine umfängliche Darstellung zur Umsetzung der OSZE-Verpflichtungen hierzulande zu Menschenrechten und Demokratie vor. Im Jahr 2016 hat Deutschland den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) inne. Aus diesem Anlass hat das Deutsche Institut für Menschenrechte im Auftrag des Auswärtigen Amts evaluiert, wie die OSZE-Verpflichtungen im Bereich Demokratie, Menschenrechte und Grundfreiheiten in Deutschland umgesetzt werden. 

Folgende Themenfelder wurden für die Evaluierung vom Deutschen Institut für Menschenrechte ausgewählt und bewertet:

  • Toleranz und Nichtdiskriminierung: Bekämpfung von Diskriminierung und Hasskriminalität
  • Geschlechtergleichheit: Datenerhebung zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen; Lohngerechtigkeit; Frauen, Frieden, Sicherheit
  • Bekämpfung des Menschenhandels: Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung, Kinderhandel, Datenerhebung und Berichterstattung
  • Wahlrecht: Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen
  • Transparenz und demokratische Institutionen: Transparenz der Einkünfte von Parteien und Abgeordneten und der politischen Interessensvertretung

Nach einer Darstellung der jeweiligen OSZE-Verpflichtungen, wird der die Thematik betreffende rechtliche und institutionelle Rahmen erläutert, die jeweilige Situation in Deutschland geschildert und der Umsetzungsstand der entsprechenden Verpflichtung bewertet. Dabei wird den Fragen nachgegangen: Wird das menschenrechtliche Problem von staatlicher Seite anerkannt? Werden Schritte zur Lösung unternommen? Sind die unternommenen Schritte wirkungsvoll zur Beseitigung des menschenrechtlichen Problems? Sind gegebenenfalls weitere Schritte zu empfehlen?

Der freiwillige Evaluierungsbericht "Die Umsetzung ausgewählter OSZE-Verpflichtungen zu Menschenrechten und Demokratie in Deutschland" steht auf der Website des Deutschen Instituts für Menschenrechte zum Download zur Verfügung.

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news-101 Mon, 05 Sep 2016 09:00:00 +0200 Muslimfeindlichkeit und Migration - Thesen und Fragen zur Muslimfeindlichkeit unter Eingewanderten /blog/blog-detail/news/detail/News/muslimfeindlichkeit-und-migration-thesen-und-fragen-zur-muslimfeindlichkeit-unter-eingewanderten/ Der Bericht von Minor e. V. bietet einen ersten Einblick in Ausprägungen und Fragen zu Aspekten der Muslimfeindlichkeit in nicht-muslimischen Migrantencommunities und ist im Rahmen des Projekts "WIR HIER!" entstanden. Seit 2015 ist Minor Partner im Projekt "WIR HIER! - Kein Platz für Muslimfeindlichkeit in Europa - Migrantenorganisationen im Dialog", das von La Red – Vernetzung und Integration e. V. und in Kooperation mit agitPolska umgesetzt und u. a. vom Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird. Ziel des Projektes ist der Abbau bzw. die Prävention von Muslimfeindlichkeit und antimuslimischem Rassismus, insbesondere in nicht-muslimischen Zugewanderten-Communities.

Als ein erstes Ergebnis von Minor e. V. zur wissenschaftlichen Analyse von Muslimfeindlichkeit in Migrantencommunities wurde dieser Bericht vorgelegt.

Nach einer Vorstellung des Projekts mit seinen Zielen und Vorgehensweisen, werden die Begrifflichkeiten Muslim- und Islamfeindlichkeit definiert. Anschließend wird die empirische Arbeit des Trägers vorgestellt. Beiträge aus dem Forschungsworkshop zu Muslimfeindlichkeit unter Eingewanderten ergänzen den Bericht.

Ein Auszug des Berichts "Muslimfeindlichkeit und Migration - Thesen und Fragen zur Muslimfeindlichkeit unter Eingewanderten" steht auf der Website von Minor e. V. zum Download zur Verfügung.

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news-100 Mon, 29 Aug 2016 09:00:00 +0200 Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt – auch in Flüchtlingsunterkünften /blog/blog-detail/news/detail/News/effektiver-schutz-vor-geschlechtsspezifischer-gewalt-auch-in-fluechtlingsunterkuenften/ Wie können geflüchtete Menschen effektiv vor geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt in Flüchlingsunterkünften geschützt werden? Welche rechtlichen Grundlagen finden Anwendung? Wer ist zuständig? Das Deutschen Institut für Menschenrechte widmet sich der Thematik in einem policy paper. In der aktuellen Diskussion stehen Fragen nach dem "Wie?" der Unterbringung von geflüchteten Menschen (Erstaufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünfte, Wohncontainer etc.) deutlich im Vordergrund. Die Qualität dieser Unterkünfte wird bislang jedoch noch zu wenig diskutiert und Fragen des Gewaltschutzes in den Einrichtungen bleiben häufig noch unbeantwortet.

Insbesondere Frauen sowie LSBTI* sind jedoch von geschlechterspezifischer und sexualisierter Gewalt betroffen. Zudem gibt es für die Betroffenen häufig Zugangsbarrieren zu bestehenden Schutz- und Beratungsangeboten. Nicht zuletzt ergeben sich Schwierigkeiten daraus, dass sich die Fragen des Gewaltschutzes von Geflüchteten an der Schnittstelle zwischen Zivil- und Ausländerrecht bewegen, Zuständigkeiten nicht immer klar geregelt sind und es zu Unstimmigkeiten und Widersprüchen kommen kann.

Das vorliegende Papier gibt einen Überblick zum Gewaltschutz in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften und beschreibt die mögliche Maßnahmennahmen zum Rechtsschutz in den Unterkünften. Der Schutz von Frauen steht im Rahmen des Papiers im Fokus.

Abschließend werden konkrete und detaillierte Empfehlungen für eine menschenrechtskonforme Weiterentwicklung des Gewaltschutzsystems für Asylsuchende und Geduldete in Flüchtlingsunterkünften formuliert.

Das policy paper "Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt – auch in Flüchtlingsunterkünften" von Heike Rabe für das Deutsche Institut für Menschenrechte steht auf deren Website zum Download zur Verfügung.

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news-97 Mon, 22 Aug 2016 09:00:00 +0200 Förderprogramme und Fonds der EU für Flüchtlingsorganisationen und öffentliche Stellen in Deutschland /blog/blog-detail/news/detail/News/foerderprogramme-und-fonds-der-eu-fuer-fluechtlingsorganisationen-und-oeffentliche-stellen-in-deutschlan/ Vielfältige europäische Förderprogramme unterstützen Flüchtlingseinrichtungen und öffentliche Stellen in Europa bei ihrer Arbeit. Die Broschüre vermittelt einen Überblick über diese Fördermöglichkeiten. Insbesondere unter dem Eindruck, dass Kommunen und Städte bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlinge häufig an ihre finanziellen Grenzen stoßen, sind die Mittel, die durch die Europäischen Union bereitgestellt werden, von großer Bedeutung. In fast allen Politikbereichen können Projekte für und mit geflüchteten Menschen umgesetzt werden.

Insbesondere für kleine Verbände und Organisationen in der Flüchtlingsarbeit liegt mit dieser Broschüre eine Übersicht vor, die die verschiedenen und weit gestreuten Programme, Fonds und Fördermöglichkeiten der EU systematisch aufbereitet.

Sortiert nach den Handlungsfeldern

  • Bildung und Arbeit
  • Integration
  • Sicherheit
  • Schutz

werden insgesamt 19 verschiedene Förderinstrumente vorgestellt.

Bei jedem Förderinstrument werden die Fragen beantwortet:

  • Was wird für Flüchtlinge gefördert?
  • Wie wird gefördert?
  • Was für Projektbeispiele für Flüchtlinge gibt es?

Die Broschüre von Barbara Lochbihler, Mitglied des Europäischen Parlaments; Außen- und menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses für Menschenrechte, steht auf ihrer Website zum Download zur Verfügung.

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news-98 Mon, 15 Aug 2016 09:00:00 +0200 Zur beruflichen Qualifizierung von jungen Flüchtlingen - Ein Überblick /blog/blog-detail/news/detail/News/zur-beruflichen-qualifizierung-von-jungen-fluechtlingen-ein-ueberblick/ Mehr als die Hälfe der Flüchtlinge in Deutschland sind zwischen 18 und 25 Jahre alt. Wie kann für sie Bildung und berufliche Qualifizierung gelingen? Die Mehrheit der Flüchtlinge sind damit junge Erwachsen - in Deutschland steht dieser Lebensabschnitt schwerpunktmäßig im Zeichen der beruflichen Qualifizierung. Die Zuständigkeiten für Bildungsgänge und Fördermaßnahmen von Geflüchteten sind hierzulande jedoch breit verteilt und unübersichtlich - sie reichen vom BAMF, über die Agenturen für Arbeit und Jobcenter, bis hin zu geförderten Dienstleistern und Programmen für die Beratung Geflüchteter.

Gerade im Hinblick darauf, dass eine berufliche Qualifizierung und damit Beschäftigungsperspektive eine wesentliche Voraussetzung für eine gelungene Integration geflüchteter Menschen in Deutschland ist, ist die Übersichtlichkeit und Zugänglichkeit aber von besonderer Bedeutung.

Die Broschüre will in dem Feld aus vielen verschiedenen Akteuren und Maßnahmen für mehr Klarheit sorgen und einen Einstieg in die komplexe Thematik ermöglichen.

Sie verdeutlicht daher folgende Aspekte:

  • Ablauf des Asylverfahrens und seine rechtlichen Folgen
  • Überblick über Schulpflichtregelungen
  • Verfahren zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse
  • Beratungs- und Vermittlungsangebote für Flüchtlinge
  • Struktur der außerschulischen Sprachförderung
  • Zugangsvoraussetzungen zu Angeboten der Ausbildungsförderung 
  • Überblick über berufsschulische und betriebliche Qualifizierungsmöglichkeiten

Die Broschüre von Frank Braun und Tilly Lex, herausgegeben durch das Deutsche Jungendinstitut
e. V. steht auf der Website des DJI zum Download zur Verfügung.

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news-89 Mon, 08 Aug 2016 09:00:00 +0200 Flüchtlinge schützen, Rassismus entgegentreten. Handreichung für Aktive in der Arbeitswelt /blog/blog-detail/news/detail/News/fluechtlinge-schuetzen-rassismus-entgegentreten-handreichung-fuer-aktive-in-der-arbeitswelt/ Die Handreichung zeigt Handlungsmöglichkeiten zur Beseitigung von Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit gegenüber Flüchtlingen in der Arbeitswelt. Der Verein Mach‘ meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e. V. stellt in dieser Handreichung die Vermittlung von kurzen, knappen Informationen in den Vordergrund, die für das Engagement für Demokratie und gegen Diskriminierung notwendig sind.

Die Handreichung gibt Antworten auf diese und weitere Fragen:

  • Welche Arten von Diskriminierungen gibt es?
  • Wann ist Flüchtlingen der Zugang zum Arbeitsmarkt möglich?
  • Wie lassen sich im Ausland erworbene Qualifikationen und Abschlüsse anerkennen?
  • Welche Rechte und Pflichten haben geflüchtete Menschen als Arbeitnehmer?

Die Broschüre bietet zudem Hintergrundwissen zu aktuellen rassistischen Mobilisierungen und deren Entwicklung - von Pegida und der Alternative für Deutschland, über deren Sprache in sozialen Netzwerken bis zur Auseinandersetzung mit den durch sie geäußerten Thesen.

Mit dem Aufruf selbst aktiv zu werden und sich gegen Diskriminierung und Rassismus in der Arbeitswelt stark zu machen, schließt die Handreichung.

Die Handreichung steht auf der Website des Vereins Mach‘ meinen Kumpel nicht an! e. V. zum Download zur Verfügung.

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news-88 Mon, 01 Aug 2016 10:00:00 +0200 Refugees. Richtig gute Projekte, Tipps und Tools /blog/blog-detail/news/detail/News/refugees-richtig-gute-projekte-tipps-und-tools/ Das E-Book, gefüllt mit erfolgreichen Projekten, wertvollen Hinweisen zur Freiwilligenarbeit und Informationen zu Werkzeugen, unterstützt Profis und Freiwillige in ihrem Engagement für Flüchtlinge. Inspiriert durch das openTransfer-Camp „Refugees Helpers“ im Herbst 2015, bei dem Initiativen der Flüchtlingsarbeit aus ganz Deutschland zum Wissens- und Erfahrungsaustausch zusammen kamen, haben die Stiftung Bürgermut und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e. V. gemeinsam positive Projekte und wichtige Informationen zur Arbeit für und mit Geflüchteten zusammengetragen.

Das vorliegende E-Book versteht sich entsprechend als Hilfestellung für Engagierte vor Ort, die die gesammelten Erfahrungen, Herangehensweisen und Hinweise für die Umsetzung ihre lokalen Initiativen und Aktivitäten nutzen und weiterentwickeln können.  

Zunächst beantworten Aktive aus Vereinen und Initiativen zehn Fragen zu typischen Herausforderungen in der Praxis.

Als Anregung für die Umsetzung von eigenen Projekten dient die Vorstellung eines guten Dutzend erfolgreicher Projekte zu den Themenfeldern:

  • Orientierung
  • Gemeinschaft
  • Sprache & Kommunikation
  • Bildung & Beruf
  • Wohnen & Unterbringung

Um die Projekte vor Ort nachbauen zu können, finden sich hier Informationen zur notwendigen Zahl der Engagierten und Kontaktdaten zu den Initiatoren der Projekte ebenso wie mögliche Kosten, die bei der Projektumsetzung anfallen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e. V. stellt in einem umfänglichen Serviceteil ihre Angebote und Leistungen, von der Beratung über die Qualifizierung bis zur Vernetzung, vor. Eine Auswahl an Websites, Tools und Plattformen für Flüchtlinge und deren Unterstützer sowie ein Rückblick auf das openTransfer-Camp „Refugees Helpers“ schließen das E-Book.

Das E-Book ist auf der Website von openTransfer veröffentlicht.

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news-85 Wed, 27 Jul 2016 09:13:01 +0200 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Deutschland mit der Datenbank anabin /blog/blog-detail/news/detail/News/anerkennung-von-berufsabschluessen-in-deutschland-mit-der-datenbank-anabin/ Das Anerkennungsverfahren von Bildungsabschlüssen in Deutschland ist sehr komplex. Beratungsstellen, Informationsportale und Datenbanken helfen weiter. Im IQ Netzwerk Berlin gibt es verschiedene Beratungsstellen zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen. So ist z. B. der Verein Club Dialog e. V. spezialisiert auf Personen aus GUS Ländern, der Türkische Bund Berlin-Brandenburg e. V. auf Personen aus türkischen Herkunftsgebieten und Life e. V. auf Frauen mit akademischen Qualifikationen.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Informationsportale zum Thema Anerkennung von Bildungsabschlüssen in Deutschland, wie z. B.

Datenbank anabin zu im Ausland erworbenen Abschlüssen

Die anabin-Datenbank gibt es seit über 10 Jahren und hat den Auftrag, Informationen zur Bewertung von ausländischen Hochschulabschlüssen, Hochschulzugangsqualifikationen, mittleren Bildungsabschlüssen und Abschlüssen aus dem beruflichen Bereich bereitzustellen. Sie weist für ausländische Institutionen den Anerkennungsstatus aus, stellt eine umfangreiche Dokumentation von Einzelfallgutachten bereit und bietet Zugriff auf die relevanten Dokumente im Zusammenhang mit den Rechtsgrundlagen für die Anerkennung von ausländischen Bildungsnachweisen. Als Schnelleinstieg in die Datenbank wurden auf der Startseite die am häufigsten gestellten Fragen mit ihrem Rechercheweg zusammengestellt.

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news-83 Tue, 26 Jul 2016 10:54:25 +0200 Gute Bildung - gute Chancen: Der Arbeitsmarkt für Akademiker/-innen in Deutschland /blog/blog-detail/news/detail/News/gute-bildung-gute-chancen-der-arbeitsmarkt-fuer-akademiker-innen-in-deutschland/ 8,3 Millionen Erwerbstätige verfügen in Deutschland über einen Hochschulabschluss. So viele wie noch nie. Die Arbeitslosenquote bewegt sich mit 2,6% weiter auf Vollbeschäftigungsniveau. Die Broschüre der Bundesagentur für Arbeit bietet einen umfänglichen Überblick zur Arbeitsmarktlage von Akademiker/-innen in Deutschland.
  • Welche Entwicklungen lassen sich für die einzelnen Branchen und Fachrichtungen ausmachen?
  • Sind Engpässe zu verzeichnen?
  • Wie entwickelt sich der akademische Nachwuchs?
  • Hat man auch mit dem Bachelorabschluss gute Chancen?
  • Wie gestaltet sich die Entwicklung im europäischen Vergleich?
  • Einschätzungen und aktuelle Daten für das Jahr 2015 zu diesen und anderen Fragen bietet die Broschüre der Bundesagentur für Arbeit.

    Die Broschüre steht auf der Website der Bundesagentur für Arbeit zum Download zur Verfügung.

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    news-75 Mon, 25 Jul 2016 11:34:00 +0200 Projekte steuern mit Zielen /blog/blog-detail/news/detail/News/projekte-steuern-mit-zielen/ Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt Modellprojekte (c/o GesBit mbH in Kooperation mit ArtSet GmbH) bietet in komprimierter Form wichtige Informationen sowie Qualitätswerkzeuge zur Zielentwicklung und Zielorientierung im Sinne der Projektsteuerung. Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des BMFSFJ bietet die Qualitätswerkstatt den Modellprojektträgern Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

    Die Arbeitshilfe "Projekte steuern mit Zielen" legt den Fokus auf Zielentwicklung und Zielorientierung im Sinne eines gelungenen Projektverlaufes. Knapp und präzise werden die Bedeutung und Funktionen von Zielen dargelegt und dabei Zieldimensionen und Zielebenen aufgezeigt. Das Qualitätswerkzeug Zielkreuz, mit dessen Hilfe Projektträger sehr effizient in Gruppen zu einer abgestimmten Zielfindung kommen können, wird vorgestellt. Die Arbeitshilfe bietet darüber hinaus konkrete Tipps für den Einsatz des Werkzeugs. Leseempfehlungen zu weiterführenden Veröffentlichungen runden das Arbeitsmaterial ab.

    Die Arbeitshilfen der Qualitätswerkstatt Modellprojekte werden in Fachworkshops gemeinsam mit den Modellprojekten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausprobiert. Das heißt, nach der Information, also der Bereitstellung einer thematischen Arbeitshilfe, haben die Modellprojektträger mit diesem Qualitätswerkzeug Gelegenheit zur praktischen Erprobung in Rahmen eines Fachworkshops. Unerlässlich ist die anschließende Reflexion, um den Transfer in die alltägliche Praxis zu sichern.

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    news-73 Mon, 18 Jul 2016 14:20:24 +0200 Beratung mit Leidenschaft - Interaktive Fachtagsdokumentation /blog/blog-detail/news/detail/News/beratung-mit-leidenschaft-interaktive-fachtagsdokumentation/ Die interaktive Dokumentation fasst das Beratungs-Know-how der mobilen Beratungs- und Interventionsteams gegen Rechtsextremismus zusammen, dass im Rahmen einer Veranstaltung des beratungsNetzwerks hessen und des Beratungsprojekts der gsub-Projektegesellschaft mbH im Dezember 2014 zusammengetragen wurde. Betroffene von rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Vorfällen können sich in allen 16 Bundesländern kostenlos Hilfe von mobilen Beratungs- oder Interventionsteams holen.

    Zur Unterstützung der mobilen Berater/-innen hat das BMFSFJ zwischen 2008 und 2014 in den Bundesprogrammen »kompetent. für Demokratie« und TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN insgesamt sieben modulare Weiterbildungsreihen gefördert. Rund 110 mobile Berater/-innen haben das Angebot zur beruflichen Weiterqualifizierung genutzt. In den verschiedenen Qualifizierungsreihen ist vielfältiges Beratungs-Know-how entwickelt worden, das wenig bekannt war und daher an dem eintägigen Fachtag im Dezember 2014 erstmals der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte und diskutiert wurde.

    Der Fokus der Veranstaltung lag auf der gemeinsame Beratung der teilnehmenden Berater/-innen mit den Moderator(inn)en der verschiedenen Weiterbildungsmodule. Es wurde ein Beratungslabor inszeniert, in dem ein Beispielfall von verschiedenen Beobachtungsebenen aus bearbeitet wurde. Die Broschüre dokumentiert die Herangehensweisen und Lösungswege auf den unterschiedlichen Ebenen. Zudem kommen die Moderator(inn)en in Interviews zu Wort. Ein Impuls des Leiters des beratungNetzwerk hessen, Dr. Reiner Becker, und ein Keynote von Dr. Wolfgang Looss runden die Dokumentation zum Fachtag "Beratung mit Leidenschaft" ab.

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    news-82 Fri, 15 Jul 2016 10:27:00 +0200 Sicherung der Nachhaltigkeit von Lokalen Aktionplänen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie /blog/blog-detail/news/detail/News/sicherung-der-nachhaltigkeit-von-lokalen-aktionplaenen-fuer-vielfalt-toleranz-und-demokratie/ Nachhaltigkeit ist in der heutigen Zeit eine Anforderung und ein Qualitätskriterium für nahezu alle Veränderungsprozesse des öffentlichen Sektors. Die Handreichung bietet einen Überblick über erfolgversprechende Modelle zur nachhaltigen Verankerung Lokaler Aktionspläne für Demokratie, Toleranz und gegen Rechtsextremismus. Lokale Aktionspläne wurden im Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN des BMFSFJ zwischen 2011 und 2014 gefördert. Ihre Verstetigung, die Integration der Programmziele in die kommunale Praxis und die Verankerung von Prozessen der Kooperation zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung waren von Beginn an zentrale Ziele.

    • Doch in welchen Bereichen und mit welchen Modellen erwirken Lokale Aktionspläne Nachhaltigkeit?
    • Wie gelingt dies in Zeiten knapper kommunaler Haushaltslagen?
    • Wo könnten Ansatzpunkte für die Beförderung nachhaltiger Prozesse und Strukturen sein?
    • Welche Strategien können von Anfang an verfolgt werden und anhand welcher Kriterien kann der Arbeitsstand der Verstetigung reflektiert werden?

    Zu diesen zentralen Fragen möchte die vorliegende Broschüre, die in Kooperation der gsub-Projektegesellschaft mbH mit der Camino gGmbH und dem ISS e. V. entwickelt wurde, Informationen bereitstellen. Sie basiert auf einer Auswertung der Erfahrungen ausgewählter nachhaltiger Lokaler Aktionspläne.

    Verschiedene Nachhaltigkeitsstrategien werden ebenso dargestellt, wie übergeodnete und konkrete Hinweise zur Gestaltung des Nachhaltigkeitsprozesses vor Ort. Praxisbeispiele illustrieren diese Ideen. Eine Checkliste zur Überprüfung des Nachhaltigkeitsstandes sowie Literaturempfehlungen schließen die Handreichung.

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    news-60 Wed, 06 Jul 2016 13:00:00 +0200 FLÜCHTLINGE - Kundinnen und Kunden der Arbeitsagenturen und Jobcenter /blog/blog-detail/news/detail/News/fluechtlinge-kundinnen-und-kunden-der-arbeitsagenturen-und-jobcenter/ Ein Leitfaden zu Arbeitsmarktzugang und -förderung Geflüchtete Menschen sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Kundenschaft der Agenturen für Arbeit, der Jobcenter und zugelassenen kommunalen Träger. Für die Mitarbeiter/-innen in den Verwaltungen ist die Beratung dieser mit vielen Fragen zu Zuständigkeiten, Leistungsansprüchen und Möglichkeiten der Förderung verbunden. Der im Rahmen des Handlungsschwerpunkts "Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)" aktualisierte Leitfaden des „Berliner Netzwerk für Bleiberecht bridge“ richtet sich entsprechend an die Eingangszonen, Vermittlungsfachkräfte und Fallmanager/-innen dieser Institutionen. 

    Er bietet Übersichten zu den wichtigsten Aufenthaltstiteln sowie den Zuständigkeiten bei Beratung und Vermittlung. Darüber hinaus klärt der Leitfaden über den Einsatz der SBG-Förderinstrumente für Flüchtlinge auf, stellt Informationen zu Integrationskursen und Sprachförderung bereit und vermittelt zu Stellen für die Anerkennung von Bildungsabschlüssen.

    Der Leitfaden mit der jeweiligen Übersicht der IvAF-Projektverbünde in den einzelnen Bundesländern steht auf der Website des ESF zum Download zur Verfügung.

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    news-55 Wed, 06 Jul 2016 12:00:00 +0200 Arbeitswelt im Wandel. Zahlen-Daten-Fakten 2016 /blog/blog-detail/news/detail/News/arbeitswelt-im-wandel-zahlen-daten-fakten-2016/ Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind die Themen der vorliegenden Broschüre. Anhand der hier zusammengetragenen Daten und Fakten im breiten Feld des Arbeitsschutzes lassen sich aktuelle Trends, Schwerpunkte und Zusammenhänge in der heutigen Arbeitswelt ermitteln. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin verfolgt mit der vorliegenden Broschüre zwei Ziele. Für die Praktiker/-innen im Arbeitsschutz werden Fakten und Entwicklungen kurz und knapp nachgezeichnet. „Das hilft bei der schnellen Suche nach überzeugenden Argumenten ebenso wie beim Nachdenken über zukünftige Entwicklungen im eigenen Betrieb“, so die Herausgeberin. Zweitens wendet sich die Broschüre aber an die interessierte Öffentlichkeit: Betrachtet werden gesellschaftliche Grundsatzfragen wie der demografische und technologische Wandel im Zusammenhang mit Maßnahmen des Arbeitsschutzes.

     

    Auch die aktuell vorherrschenden Arbeitsbedingungen werden in der Broschüre thematisiert. Demnach arbeiteten 2014 über die Hälfte der Männer im Stehen. Rund 13% der Männer und fast 8% der Frauen gingen regelmäßig mit gefährlichen Stoffen um. Ein großer Teil der Beschäftigten klagt über Rückenleiden sowie über allgemeine Müdigkeit und Erschöpfung. Fast die Hälfte der Meister und Techniker gibt an, dass Stress, Arbeitsdruck und die fachlichen Anforderungen in den vergangenen Jahren zugenommen haben. Vergleicht man die vertragliche mit der tatsächlichen Wochenarbeitszeit, so zeigt sich – branchen- und spartenübergreifend –  dass wesentlich mehr Arbeitsstunden geleistet wurden, als vereinbart.

     

    Neben einer kurzen Einführung zum System des Arbeitsschutzes in Deutschland versammelt die Broschüre Daten und Fakten zu folgenden Themen:

    • Erwerbstätigkeit
    • Unfälle und Berufskrankheiten
    • Arbeitsbedingungen und Arbeitszeit
    • Arbeitsunfähigkeit und Renten
    • Demografischer Wandel
    • Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität
    • Gefährdungsbeurteilung

    Ein Glossar mit wichtigen Begriffen und eine Linkliste schließen die Broschüre ab.

    Die Broschüre steht auf der Website der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zum Download zur Verfügung.

    Cover: Grafik: eckedesign, Berlin; Foto: Fotoagentur FOX - Uwe Völkner, Lindlar/Köln

     

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    news-58 Tue, 05 Jul 2016 14:21:19 +0200 Bildungsbeauftragte – eine starke Verbindung! Ehrenamtliche aus Migrantenorganisationen engagieren sich. /blog/blog-detail/news/detail/News/bildungsbeauftragte-eine-starke-verbindung-ehrenamtliche-aus-migrantenorganisationen-engagieren-s/ Die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben sich in den vergangenen Jahren zwar verbessert. Doch trotz vieler Erfolge besteht nach wie vor Handlungsbedarf. Mit dem Projekt „Interkulturelle Netzwerke – Bildungsbeauftragte für junge Menschen!“ setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Ehrenamtliche bei der Information über das deutsche Bildungssystem. Zwölf Frauen und Männer, die als Bildungsbeauftragte tätig sind, stellt die Broschüre vor. Sie sind aus Italien, dem Irak, aus Kamerun oder aus Russland nach Deutschland gekommen, engagieren sich in einer migrantischen Organisation und beraten ehrenamtlich junge Menschen bei deren Fragen zum Bildungssystem in Deutschland. Im Gespräch versuchen sie zunächst, Klarheit über die Wünsche und beruflichen Ziele der Jugendlichen herzustellen. Sie vermitteln dann den Kontakt zu geeigneten Einrichtungen und begleiten die Ratsuchenden, wenn nötig. Durch ihre Mehrsprachigkeit, ihre interkulturelle Biografie und durch ihre Verankerung im Verein sind die Bildungsbeauftragten in der Lage, die Bedarfe und die Potenziale der Jugendlichen besser zu erkennen.

    Die Broschüre richtet sich an Informationssuchende und an Personen, die selbst als Bildungsbeauftragte tätig werden möchten. Bei den einzelnen Porträts finden sich Links und weitere Hinweise für Ehrenamtliche. Die Broschüre schließt mit einer Kurzinformation zum Programm und den Kontaktdaten der Koordinierungsstelle ab.

    Die Veröffentlichung steht auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Download zur Verfügung.

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    news-56 Mon, 04 Jul 2016 14:00:00 +0200 Im Arbeitsleben angekommen: Ehemalige Abonnentinnen und Abonnenten berichten /blog/blog-detail/news/detail/News/im-arbeitsleben-angekommen-ehemalige-abonnentinnen-und-abonnenten-berichten/ Viele Akademikerinnen und Akademiker auf Arbeitssuche kennen sie: die wöchentlich erscheinenden Hefte mit dem Titel „arbeitsmarkt“, in denen der Wissenschaftsladen Bonn e. V. freie Stellen thematisch und geografisch sortiert zusammenstellt. Berichte von ehemaligen Abonnentinnen und Abonnenten über ihren erfolgreichen Weg in den Arbeitsmarkt wurden in den „arbeitsmarkt“-Heften regelmäßig abgedruckt und sind nun in der vorliegenden Broschüre versammelt. „Wir wollten wissen, wie es mit [unseren ehemaligen Abonnentinnen und Abonnenten] nach Beendigung des Abonnements weiterging. Waren sie beruflich erfolgreich? Welche Wege sind sie gegangen? Waren das glatte Karrieren oder eher solche auf Umwegen? Waren sie da ‚angekommen‘, wo sie einmal hinwollten?“ – Mit diesen Worten schildert der Wissenschaftsladen Bonn e. V. als Herausgeber der Broschüre seine Motivation für die Befragung ehemaliger Nutzer/-innen des Informationsdienstes „arbeitsmarkt“.  

    22 Berichte versammelt das E-Book, in denen ganz unterschiedliche Geschichten erzählt werden. So berichtet die Pädagogin Ina Wittmaier über „gezieltes Netzwerken und breites Engagement“, das ihr schließlich zu ihrer Stelle als Referentin für gesellschaftliche Verantwortung in evangelischen Dekanaten verhalf. Dabei stellt sie klar, dass sie unter „Netzwerkpflege“ weniger die strategische Kontaktanbahnung zu Schlüsselpersonen versteht. Vielmehr plädiert sie für offenere und gezieltere Kommunikation mit Bekannten und Kolleg/-innen. So seien relevante Informationen und entscheidende Kontakte für ihre Stellensuche von Personen aus ihrem Netzwerk gekommen, mit denen sie über ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation gesprochen habe.

    So unterschiedlich die beruflichen Hintergründe und der Wege in den Arbeitsmarkt auch sind – eines haben die Berichte gemeinsam: Sie machen deutlich, dass es den einen Weg zur richtigen Stelle nicht gibt. So empfiehlt die Chemieingenieurin Sarah Reynvaan allen Jobsuchenden: "Do it your own way! Suche deine Arbeit auf deine dir eigene Art – nur die ist die richtige für dich, deine Bedürfnisse und Anforderungen!“ 

    Das E-Book steht auf der Website des Wissenschaftsladen Bonn e. V. zum Download zur Verfügung.

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    news-57 Fri, 01 Jul 2016 14:14:00 +0200 Unterstützung Alleinerziehender durch nachhaltige Netzwerkarbeit vor Ort. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem ESF-Bundesprogramm „Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“ /blog/blog-detail/news/detail/News/unterstuetzung-alleinerziehender-durch-nachhaltige-netzwerkarbeit-vor-ort-ergebnisse-und-handlungsem/ Rund 2,7 Millionen Alleinerziehende gibt es in Deutschland. Mehr als 40 Prozent von ihnen sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Um sie bei der Integration in Arbeit zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den Jahren 2011 bis 2013 Maßnahmen im ESF-Bundesprogramm „Netzwerk wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“ gefördert. Die Ergebnisse dieses Programms dokumentiert die vorliegende Handreichung. Alleinerziehende können am besten unterstützt werden, wenn vor Ort tragfähige Netzwerke auf- und ausgebaut werden. Das war der Leitsatz des ESF-Bundesprogramms „Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“ (2011-2013). Die Akteure in den Kommunen wurden aufgefordert, bestehende Angebote für Alleinerziehende besser zu koordinieren, zu verknüpfen und weiterzuentwickeln. Ziel war die Überführung erprobter Maßnahmen in die Regelstrukturen, insbesondere der Jobcenter.

    Die Broschüre richtet sich vor allem an die Netzwerkkoordinator/-innen und an Akteure aus den Kommunen und Jobcentern. Sie schlüsselt die Einflussfaktoren gelingender Netzwerkarbeit auf und fasst Ergebnisse und Handlungsempfehlungen zusammen. So geht es etwa darum, Alleinerziehende zunächst als eigene Zielgruppe mit spezifischen Bedarfen sichtbar zu machen. Die Autor/-innen gehen aber auch detailliert auf die Anforderungen der jeweiligen Netzwerkpartner – etwa der Jobcenter oder der Arbeitsagenturen – ein. Schließlich spielen auch die Prozessgestaltung und die Abstimmung unter den beteiligten Einrichtungen eine Rolle. So empfiehlt die Broschüre unter anderem die Initiierung von Workshops, bei denen sich die beteiligten Netzwerkpartner kennenlernen und in einen fachlichen Erfahrungsaustausch treten können. Eine nach Bundesländern geordnete Adresssammlung und Literaturliste schließen die Broschüre ab.

    Die Broschüre ist auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales als Download erhältlich.

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    news-42 Tue, 14 Jun 2016 11:23:35 +0200 Wege zur Integration von jungen Geflüchteten in die berufliche Bildung /blog/blog-detail/news/detail/News/wege-zur-integration-von-jungen-gefluechteten-in-die-berufliche-bildung/ Wie können junge Geflüchtete in die berufliche Bildung integriert werden? Das Positionspapier des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) beschreibt in 10 Kernpunkten wie es gelingen kann, jungen Geflüchteten den Zugang in eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen und sie in ihrem Verlauf zu unterstützen. Dabei liegt der Fokus darauf die Stärken der dualen Berufsausbildung in Deutschland zu nutzen. Ausgehend von einer wertschätzenden Wahrnehmung der Potenziale und Kompetenzen Geflüchteter thematisiert das Positionspapier Nutzen und Möglichkeiten von Berufsorientierung, Praktika und konsequenter Begleitung junger Geflüchteter in der beruflichen (Neu)Orientierung und Qualifizierung. Darüber hinaus werden Aspekte der Unterstützung und Beratung ausbildender Unternehmen formuliert und notwendige integrative Maßnahmen und Fördernotwendigkeit außerhalb betrieblicher Möglichkeiten angesprochen.

    Das Positionspapier steht auf der Website des Bundesinstituts für Berufsbildung zum Download zur Verfügung.

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    news-5 Mon, 30 May 2016 18:44:00 +0200 Willkommenskultur vs. Rechtsextremismus /blog/blog-detail/news/detail/News/willkommenskultur-vs-rechtsextremismus/ Durch die engagierte Zusammenarbeit mit vielen Akteuren aus ganz Deutschland entstand mit der Handreichung "Willkommenskultur vs. Rechtsextremismus - Handlungsansätze aus der Arbeit vor Ort" eine Sammlung von Erfahrungsgeschichten, die der Fachöffentlichkeit und interessierten Kommunen wertvolle Impulse für die Arbeit mit geflüchteten Menschen geben wird. Die Handlungsfelder und der Akteurskreis in der kommunalen Arbeit mit den geflüchteten Menschen sind genauso vielfältig wie die Bedarfslagen und Anforderungen, die sich derzeit den Beteiligten vor Ort stellen. So wurde jede Erfahrungsgeschichte einem der folgenden acht Handlungsfelder zugeordnet:

    • Entscheidungen treffen: Entscheidungsprozesse auf Verwaltungsebene
    • Transparenz schaffen: Informationskultur gegenüber der Bevölkerung
    • Partizipation ermöglichen: Einbindung und Koordination von bestehenden Initiativen, Organisationen, Bündnissen sowie neu entstehenden Initiativen
    • Engagement zeigen: (Zivilgesellschaftliches) Engagement bei der Unterbringung und Versorgung, Betreuung, Begleitung und Unterstützung von geflüchteten Menschen
    • Gesellschaftliche Teilhabe fördern: Partizipationsmöglichkeiten von Geflüchteten, zum Beispiel in Vereinen oder sozialen Einrichtungen
    • Eigenengagement befördern: Unterstützung und Förderung des Engagements von Geflüchteten
    • Widerständen entgegenwirken: Umgang mit Ängsten und allgemeinen Ressentiments in der Bevölkerung sowie mit rechtspopulistischen und -extremen Übergriffen
    • Mobile Beratung im Themenfeld rassistische Mobilisierung: Aus der Arbeit der Mobilen Beratung im Bundesprogramm „Demokratie leben!“

    Zunächst kommen eine Ländervertreterin und ein Ländervertreter zu Wort, die aus ihrer Position die aktuelle Situation und die anstehenden Aufgaben bei der Schaffung von Willkommens- und Anerkennungskultur in ihrem jeweiligen Bundesland einschätzen.

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    news-15 Sun, 29 May 2016 13:23:00 +0200 Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung. Leitfaden für Unternehmen /blog/blog-detail/news/detail/News/integration-von-fluechtlingen-in-ausbildung-und-beschaeftigung-leitfaden-fuer-unternehmen/ Wie kann die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ganz konkret gelingen? Der vorliegende Leitfaden des Deutschen Industrie- und Handelskammertags richtet sich an Unternehmer/-innen, die bereits Geflüchtete beschäftigen oder sich über diese Möglichkeit informieren möchten. Ziel ist es, „einen Weg durch die vielen, sich häufig ändernden und oft unübersichtlichen gesetzlichen Bestimmungen [zu] bahnen und [zu] zeigen, wo Sie die passende Unterstützung und die richtigen Ansprechpartner finden.“ In acht Kapiteln informiert der Leitfaden über grundlegende gesetzliche Bestimmungen wie Aufenthaltsstatus und -dauer, aber auch über ganz konkrete Fragen, die sich bei der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer/-innen stellen.

    Hilfreich ist hier der besondere Aufbau der Broschüre. Durch Mausklick auf farbig hervorgehobene Fragen wie: „Dürfen Flüchtlinge, deren Asylantrag abgelehnt wurde, eine Ausbildung aufnehmen?“ gelangen Interessierte direkt zu kurzen, übersichtlich gestalteten Info-Texten, die häufig Links zu weiterführenden Informationen enthalten. Am Ende der Broschüre informiert ein Glossar über die Bedeutung wichtiger Begriffe und Gesetze.

    Auch bei Fragen der Integration von Geflüchteten will der Leitfaden Hilfestellung bieten. So thematisiert ein eigenes Kapitel die Möglichkeiten der Sprachförderung. Ein weiteres informiert über Methoden der betrieblichen Integration, wie beispielsweise den Einsatz von Mentoren und Paten. Informationen zur Unterstützung durch die IHK vor Ort beschließen die Broschüre.

    Der Leitfaden steht auf der Website der Deutschen Industrie- und Handelskammer zum Download zur verfügung.

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    news-41 Sat, 28 May 2016 12:00:00 +0200 "Du bist mir nicht egal!" Praxishilfen für die sozialpädagogische Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen /blog/blog-detail/news/detail/News/du-bist-mir-nicht-egal-praxishilfen-fuer-die-sozialpaedagogische-arbeit-mit-rechtsextrem-orientiert/ Die Broschüre der Kontaktstelle BIKnetz - Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus dient als Praxishilfe für die sozialpädagogische Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen und richtet sich damit in erster Linie an Praktikerinnen und Praktiker in der (Offenen und Mobilen) Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, insbesondere an Schulen, sowie an kommunale Planungs- und Entscheidungsgremien im Jugendhilfebereich. Die Broschüre Sie soll Kolleginnen undKollegen in der Jugendarbeit ermutigen, sich rechtsextrem gefährdeten und orientierten Jugendlichen als Zielgruppe in der pädagogischen Arbeit zuzuwenden, und für eine bessere Verankerung dieser Arbeit in den Regelstrukturen werben. Die Herausgeber möchten aufzeigen, dass eine solche Arbeit nicht nurmachbar, sondern auch explizit erwünscht ist. Diese Handreichung soll weiterhin – über Praxisbeispiele – fachliche Impulse setzen, rechtliche, finanzielle und organisatorische Rahmenbedingungen aufzeigen sowie Chancen und Grenzen dieser anspruchsvollen Arbeit markieren.

    In der Einführung der Handreichung werden die wichtigsten arbeitsfeldspezifischen Aspekte vorgestellt, ergänzt um zahlreiche Literaturhinweise. Im Hauptteil finden sich Ansätze, wie man sich dem Themenfeld Rechtsextremismus in den klassischen Feldern der Jugendsozialarbeit spezifisch nähern kann. Zum Abschluss gibt es einen Überblick über Institutionen, an die Interessierte sich wenden können, wenn sie weiterführende Informationen und Beratung zum Thema benötigen.

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    news-21 Fri, 27 May 2016 09:34:00 +0200 Schritt für Schritt zurück in den Job. Betriebliche Eingliederung nach längerer Krankheit – was Sie wissen müssen /blog/blog-detail/news/detail/News/schritt-fuer-schritt-zurueck-in-den-job-betriebliche-eingliederung-nach-laengerer-krankheit-was-sie/ Pro Jahr scheiden in Deutschland mehrere Hunderttausend Menschen wegen Erkrankungen für längere Zeit aus dem Job aus. Ihnen bei der Rückkehr ins Arbeitsleben zu helfen, ist Anliegen einer Broschüre, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegeben hat. Nur die wenigsten Arbeitnehmer/-innen wissen, dass ihnen nach einer längeren krankheitsbedingten Pause ein betriebliches Wiedereingliederungsmanagement (BEM) zusteht. Der Begriff bezeichnet ein Bündel unterschiedlichster Maßnahmen: Beispielsweise die Anpassung des Arbeitsplatzes und des Dienstplans an die neuen Bedürfnisse oder auch die Erarbeitung eines Plans zur stufenweisen, langsamen Wiederaufnahme der früheren Tätigkeit.

    Die konkreten Maßnahmen des BEM werden dabei individuell festgelegt. Je nach Unternehmensgröße kommen unterschiedliche Akteure zusammen: Arbeitnehmer/-in und Arbeitgeber/-in, Betriebsarzt/-ärztin und Vertreter/-in des Personal- oder Betriebsrats.

    In Form kurzer Fragen und Antworten hält der Leitfaden Informationen zu folgenden Themen bereit: 

    • Wem steht die Teilnahme am BEM zu und welche Pflichten hat der/die Arbeitgeber/-in?
    • Was passiert mit sensiblen persönlichen Daten, zum Beispiel Informationen über psychische Erkrankungen, im Zuge des BEM?
    • Was passiert, wenn die Teilnahme am BEM abgelehnt wird?
    • Welche Mindeststandards sind für das BEM geregelt?
    • Was kann ich tun, wenn mir kein BEM angeboten wird?

    Adressen, weiterführende Links, Telefonnummern und Literaturhinweise sowie eine Sammlung einschlägiger Gesetzestexte finden sich im Serviceteil am Ende der Broschüre.

    Die Publikation steht auf der Website es BMAS zum Download zur Verfügung.

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    news-20 Fri, 27 May 2016 09:17:00 +0200 Fortschrittsreport „Altersgerechte Arbeitswelt“ - Lebenslanges Lernen und betriebliche Weiterbildung /blog/blog-detail/news/detail/News/fortschrittsreport-altersgerechte-arbeitswelt-lebenslanges-lernen-und-betriebliche-weiterbildung/ Deutsche Arbeitnehmer/-innen werden immer älter. Angesichts des demografischen, aber auch des technologischen Wandels beginnt in den Unternehmen ein Umdenken: Auch ältere Beschäftigte sind eine Zielgruppe betrieblicher Weiterbildung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat Daten, Fakten und Beispiele guter Praxis zusammengetragen und in der vorliegenden Broschüre veröffentlicht. Immer mehr Unternehmen bieten betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen an. Immer mehr  Arbeitnehmer/-innen nehmen sie in Anspruch. Doch die Beteiligung im mittleren Erwerbsalter liegt noch immer deutlich über derjenigen im höheren Erwerbsalter. Auch stellen sich kleine und mittlere Unternehmen noch zu selten der Weiterbildung älterer Beschäftigter – das ist das Fazit des ersten Kapitels, „Daten und Fakten“.

    Unter der Überschrift „Neues aus der Forschung“ widmet sich die Studie im Mittelteil den speziellen Bedarfen und Motivationen älterer Weiterbildungsteilnehmer/-innen. Während sich jüngere Beschäftigte oftmals einen beruflichen Aufstieg durch Weiterbildung erhofften, gehe es für Ältere eher darum, länger im Betrieb und am Arbeitsplatz bleiben zu können. Weiterbildungsformate und -inhalte müssten, so die Autor/-innen, entsprechend an die Bedürfnisse der Älteren angepasst werden.

    „Gute Beispiele aus der Praxis“ werden im Anschluss vorgestellt. Deutlich wird, dass am Anfang aller erfolgreicher Formate eine sorgfältige Bedarfsermittlung steht. Darüber hinaus stellen die Autor/‑innen fest, dass ein breites Spektrum von Lernmethoden oder eine Tandem-Bildung zwischen Jüngeren und Älteren erfolgreiche Instrumente sind.

    Der Fortschrittsreport "Altersgerechte Arbeitswelt". Ausgabe 4: Lebenslanges Lernen und betriebliche Weiterbildung steht auf der Website des BMAS zum Download zur Verfügung.

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    news-38 Wed, 25 May 2016 14:10:00 +0200 Wirksamkeit braucht Qualität /blog/blog-detail/news/detail/News/wirksamkeit-braucht-qualitaet/ Lebendige Netzwerkarbeit und professionelle Beratung als Schlüsselelemente wirksamer Interventionen der landesweiten Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus. Die Broschüre des Beratungsprojekts der gsub-Projektegesellschaft mbH würdigt das langjährige Engagement aller Netzwerkakteure. Gleichzeitig stellt sie einer interessierten Fachöffentlichkeit die landesweiten Beratungsnetzwerke und deren Arbeitsweisen vor.

    Hier werden wichtige Erkenntnisse und Gelingensfaktoren von lebendiger Netzwerkarbeit und professioneller Beratung sichtbar gemacht, um Netzwerken oder Beratungsstrukturen auch aus anderen Kontexten als Anregung zu dienen.

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    news-17 Wed, 25 May 2016 13:41:00 +0200 Vielfalt, interkulturelle Öffnung und Willkommenskultur in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). /blog/blog-detail/news/detail/News/vielfalt-interkulturelle-oeffnung-und-willkommenskultur-in-kleinen-und-mittleren-unternehmen-kmu/ Welche Strategien entwickeln kleine und mittlere Unternehmen in der Arbeit mit ausländischen Arbeitskräften? Die vorliegende Broschüre der IQ Fachstelle - Interkulturelle Kompetenz und Antidiskriminierung dokumentiert Beispiele gelungener Praxis von Unternehmen, die am Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“ teilnehmen. Ziel ist es, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Arbeitsmarktintegration von Migrant/-innen zu benennen. Vom Friseursalon bis zum Max-Planck-Institut berichten kleine und mittlere Unternehmen in Form von standardisierten Steckbriefen über ihre Maßnahmen im Umgang mit ausländischen Arbeitnehmer/-innen. Darin finden sich zunächst Angaben zu Branche, Region und Organisationsgröße des Betriebs. Den größten Umfang nehmen die Beschreibungen der konkreten Maßnahmen und Instrumente zur Arbeitsmarktintegration von Migrant/-innen ein. Auch die erreichten Ergebnisse, Erfolge und Hinderungsfaktoren finden Berücksichtigung.

    Die Handreichung der IQ Fachstelle - Interkulturelle Kompetenz und Antidiskriminierung steht auf der Website des Netzwerks IQ zum Download zur Verfügung.

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    news-16 Wed, 25 May 2016 13:35:28 +0200 Vom Willkommen zum Ankommen. Ratgeber für wirksames Engagement für Flüchtlinge in Deutschland /blog/blog-detail/news/detail/News/vom-willkommen-zum-ankommen-ratgeber-fuer-wirksames-engagement-fuer-fluechtlinge-in-deutschland/ Unternehmen und Stiftungen sind wichtige Akteure der Willkommenskultur in Deutschland. An sie richtet sich der vorliegende Ratgeber der Phineo gAG. Aufgeschlüsselt nach Handlungsfeldern wie Wohnen, Bildung oder Sprache werden die aktuelle Bedarfe im Bereich der Flüchtlingshilfe und Möglichkeiten für Engagement skizziert. Wer sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren will, steht vor vielen Fragen. Das gilt auch für Unternehmen und Stiftungen. Darf etwa eine Stiftung tätig werden, auch wenn Flüchtlingshilfe nicht explizit als Stiftungszweck benannt wird? Wie können Unternehmen das Engagement ihrer Arbeitnehmer/-innen für Flüchtlinge unterstützen? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Ratgeber „Vom Willkommen zum Ankommen“.

    Neben vielen praktischen Tipps finden sich hier auch grundsätzliche Empfehlungen. So sollten Unternehmen sich einen Engagementbereich mit Bezug zum Kerngeschäft suchen, Telekommunikationsfirmen etwa Flüchtlingsunterkünfte mit kostenfreiem W-LAN ausstatten oder Logistikunternehmen den Versand von Hilfsgütern unterstützen.

    Wichtig ist es für Engagierte aber auch, nicht nur Akuthilfe zu leisten, sondern auch die nachhaltige Integration und Inklusion der Zugewanderten im Blick zu behalten. Auch hier können Stiftungen und Unternehmen tätig werden, etwa, indem sie Räume für Deutschkurse bereitstellen oder interkulturelle Jugendeinrichtungen fördern.

    Durch die übersichtliche Aufbereitung anhand der Fragen „Was sind wichtige Bedarfe?“ – „Was sind mögliche Ziele?“ – „Was können Sie tun?“ sowie einer thematisch aufgegliederten Linkliste und Empfehlungen für Spender/-innen erleichtert dieser Ratgeber die Orientierung im Themenfeld Flüchtlingshilfe.

    Die Handreichung steht auf der Website der Phineo gAG zum Download zur Verfügung.

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    news-14 Wed, 25 May 2016 12:28:45 +0200 Leitfaden zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen mit Behinderungen /blog/blog-detail/news/detail/News/leitfaden-zur-medizinischen-versorgung-von-fluechtlingen-mit-behinderungen/ Geflüchtete Menschen mit Behinderungen fallen unter die Gruppe der besonders schutzbedürftigen Flüchtlinge. Nach EU-Richtlinien ist ihnen die notwendige medizinische Versorgung zu gewähren. Doch das komplizierte Geflecht von Regelungen und Zuständigkeiten macht die Beratung und Unterstützung von Geflüchteten mit Behinderungen häufig schwierig. Als Orientierungshilfe für die Praxis will dieser von der Amadeu Antonio Stiftung geförderte Leitfaden dienen. Der Leitfaden hält Informationen zu folgenden Themen bereit:

    • System der gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland

    • Definition der besonderen Schutzbedürftigkeit

    • Rechtliche Grundlagen der medizinischen Versorgung von Geflüchteten

    • Medizinische Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

    • Beantragung von Leistungen und Hilfsmitteln

    • Widerspruch, Eilantrag und Klage bei nicht bewilligten Leistungen

    • Behördliche Zuständigkeiten für unterschiedliche Flüchtlingsgruppen in Berlin

    Den Kapiteln sind Einführungen und Hinweise zur Benutzung vorangestellt. Adressen, weiterführende Links und Literaturhinweise finden sich bei den einzelnen Themen und am Ende der Broschüre.

    Der Leitfaden steht auf der Website der Amadeu Antonio Stiftung zum Download zur Verfügung.

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    news-35 Wed, 25 May 2016 10:31:00 +0200 Arbeitshilfe Zielentwicklung /blog/blog-detail/news/detail/News/arbeitshilfe-zielentwicklung/ Gelingende Netzwerkarbeit beginnt mit einer gemeinsamen Zielentwicklung - diesen Prozess zu unterstützen ist Schwerpunkt der Arbeitshilfe die durch die Servicestelle im ESF-Bundesprogramm "Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende" (2011-2013) erstellt wurde. Die Arbeitshilfe möchte einen Anstoß geben um den Kreislauf von Zielentwicklung, -umsetzung und -überprüfung in Gang zu bringen. Sie kann dazu genutzt werden, bereits gefasste Ziele zu überdenken, sie anzupassen und bei Bedarf auch neue Ziele zu entwickeln. Insgesamt soll sie dabei helfen, Projektarbeit auf das Management von Netzwerken auszurichten und die Kommunikation mit Netzwerkpartnern über Ziele und Aktivitäten zu verbessern.

    Die Arbeitshilfe vermittelt Grundlagen der Zielentwicklung , unterstützt bei der Formulierung „s.m.a.r.t.e“r Ziele, gibt Hinweise zur Entwicklung von Indikatoren für die Zielüberprüfung und stellt Möglichkeiten für die Auswertung und Evaluation der Projektfortschritte vor .

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    news-22 Tue, 24 May 2016 10:03:00 +0200 Was tun, damit’s nicht brennt? /blog/blog-detail/news/detail/News/was-tun-damits-nicht-brennt/ Die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen beschäftigt derzeit eine Vielzahl von Akteuren. Der vorliegende Leitfaden, den die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus und der Evangelischen Akademie zu Berlin herausgegeben hat, will Engagierte in diesem Feld mit Handlungsvorschlägen und Informationen unterstützen. Im Zentrum der Broschüre steht die Hilfestellung bei der Gründung von kommunalen Willkommensbündnissen. Diese zivilgesellschaftlichen Initiativen betrachten die Herausgeber als eine gute Möglichkeit, Flüchtlingen in Sammelunterkünften zu helfen und Rassismus zu bekämpfen. Schritt für Schritt wird erklärt, wie ein solches Bündnis konkret ins Leben gerufen werden kann. Ausgangspunkt für ein breites Bündnis ist ein von allen getragener Grundkonsens. Aber auch eine frühzeitige Kontaktaufnahme zu den lokal untergebrachten Flüchtlingen und die öffentliche Sichtbarmachung der Willkommensinitiative – etwa über soziale Medien – sollten Beachtung finden.  

    Darüber hinaus ermuntert die Arbeitshilfe dazu, sich der eigenen Motivlagen bewusst zu werden und die eigene Tätigkeit immer wieder daraufhin zu überprüfen, ob sie dem Ziel – der Unterstützung der Flüchtlinge – zuträglich ist. Denn nicht alle gut gemeinten Aktionen sind auch wirklich gut. Im Mittelpunkt der Tätigkeit, so die Herausgeber, sollte „Hilfe zur Selbsthilfe“ stehen, um möglichst bald Partizipationsmöglichkeiten für die Geflüchteten zu schaffen.   

    Es folgt eine Auflistung möglicher Akteure, mit denen ein Willkommensbündnis kooperieren sollte. Die Liste, die Aufgaben und Rollen jeder Struktur oder Gruppe übersichtlich zusammenfasst, reicht von zivilgesellschaftlichen Initiativen und engagierten Einzelpersonen über Kirchen und Gemeinden, Volkshochschulen und Lokalpolitiker/-innen bis hin zu Medien, Kommunalverwaltung und örtlichen Firmen. Nicht zuletzt werden auch der Leitung der Sammelunterkunft Handlungsempfehlungen gegeben. Zahlreiche Verlinkungen zu Unterstützungsbeispielen der letzten Jahre wie etwa der Willkommensinitiative „Hellersdorf hilft“ machen die Hinweise plastisch und geben Ideen für die eigene Praxis.

    Der Leitfaden "Was tun, damit’s nicht brennt?" steht auf der Website der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin zum Download zur Verfügung.

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    news-13 Mon, 23 May 2016 12:02:00 +0200 Mobile Beratung der Geflüchteten vom Oranienplatz /blog/blog-detail/news/detail/News/mobile-beratung-der-gefluechteten-vom-oranienplatz/ Im Frühjahr 2014 gelangte der Berliner Oranienplatz zu bundesweiter Bekanntheit. Flüchtlinge hatten auf dem zentral gelegenen Platz im Bezirk Kreuzberg bereits 18 Monate zuvor ein Protestcamp errichtet, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen – viele waren von Abschiebung bedroht und unterlagen der Residenzpflicht. Doch erst im Januar 2014 kam es zu einem Verhandlungsprozess zwischen dem Senat und den Besetzern, an dessen Ende die Auflösung des Camps im April 2014 stand. Ein Team aus Mitarbeiter/-innen der Caritas und der Diakonie übernahm anschließend die Beratung von rund 200 Geflüchteten, die bei der Lösung ihrer aufenthaltsrechtlichen Probleme, aber auch bei der Entwicklung ihrer Lebensperspektiven unterstützt werden sollten. Mit der vorliegenden Broschüre dokumentiert das Diakonische Werk Berlin-Stadtmitte diesen Beratungsprozess. Die Broschüre dokumentiert die Beratungstätigkeit im Frühjahr und Sommer 2014, die aufgrund des zuvor ausgehandelten „Einigungspapiers“ zwischen Senat und Flüchtlingen zustande kam. Das Beratungsangebot sollte Einzelfallberatung zu rechtlichen, aber auch gesundheitlichen und sozialen Fragen umfassen. Dies gestaltete sich jedoch schwierig: So konstatieren die Berater/-innen, dass die mangelnde Kooperationsbereitschaft von Behörden und Ministerien die Unterstützung der Flüchtlinge massiv erschwerte. Im September 2014 stellte das Diakonische Werk Berlin-Stadtmitte seine Beratungstätigkeit ein. Die Einschätzung der Berater/-innen fällt nüchtern aus: „Selbst die beste Beratung ist sinnlos, wenn die Ablehnung schon feststeht, bevor der Antrag überhaupt gestellt ist.“ Im Spätsommer 2014 hatten die Geflüchteten vom Oranienplatz die ihnen vom Senat vorübergehend zur Verfügung gestellten Unterkünfte alternativlos verlassen müssen. Über hundert Personen leben seither in Notunterkünften der Kirche. Neben der detaillierten Dokumentation des Beratungsprozesses versammelt die Broschüre auch Stellungnahmen von Ärztinnen und Anwältinnen sowie Interviews mit geflüchteten Beratungsnehmer/-innen. In ihnen berichten Flüchtlinge über die Situation in ihren Herkunftsländern und die Ankunft in Deutschland, über ihre politischen Forderungen und über ihre Sicht auf den gescheiterten Verhandlungsprozess.

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    news-23 Mon, 23 May 2016 10:13:00 +0200 Engagement braucht Leadership. Stärkung von Vereinen und ihren Vorständen als Zukunftsaufgabe /blog/blog-detail/news/detail/News/engagement-braucht-leadership-staerkung-von-vereinen-und-ihren-vorstaenden-als-zukunftsaufgabe/ Sind Vereine in der Krise? Einerseits nein: rund 580.000 Vereine widmen sich in Deutschland bürgerschaftlichen Aufgaben – rund 10.000 werden pro Jahr neu gegründet. Andererseits ja: von Überalterung, Mitgliederschwund und Imageproblemen ist da die Rede. Insbesondere die Gewinnung von Nachfolgerinnen und Nachfolgern für Vereinsvorstände gestaltet sich zunehmend schwierig. Für die Robert Bosch Stiftung war dies der Anlass zum Modellprogramm „Engagement braucht Leadership“, dessen Erkenntnisse hier auf knapp 180 Seiten vorgestellt werden. Zusammen mit drei Freiwilligenagenturen – in Halle, Bremen und Mülheim an der Ruhr – machte die Robert Bosch Stiftung die Organisationsentwicklung in lokalen Vereinen und vor allem ihre Vorstandsarbeit zum Thema. Denn für die Zukunftsfähigkeit von Vereinen, so die Herausgeber, sind deren Vorstände der Schlüssel. Sie müssen qualifiziert, beraten und unterstützt werden, damit sie „Leadership“ entwickeln können.

    Drei Ebenen dieser Arbeit werden im Buch präsentiert: Erstens die konkreten Methoden, die in der Arbeit mit den Vereinen erfolgreich zur Anwendung kamen. Zweitens werden die komplexen Problemlagen jedes „Falls“ anhand von Vereinsporträts anschaulich dargestellt. Drittens geht es den Herausgebern darum, die enorme gesellschaftspolitische Bedeutung des Vereinslebens ins rechte Licht zu rücken.

    Das Buch ist als Werkzeugkoffer gedacht: Es wendet sich vorrangig an Infrastrukturen des bürgerschaftlichen Engagements wie Freiwilligenagenturen und Bürgerstiftungen. Gleichzeitig will es Impulse geben, über eine Erneuerung der Vereinsförderungsstruktur in Deutschland nachzudenken.

    Die Broschüre "Engagement braucht Leadership. Stärkung von Vereinen und ihren Vorständen als Zukunftsaufgabe" steht auf der Website der Robert Bosch Stiftung zum Download zur Verfügung. 

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