Unterstützungangebote für Demokratieprojekte

Qualitätswerkstatt 2.0

Die Qualitätswerkstatt 2.0 ist ein Begleitprojekt im Handlungsfeld "Extremismusprävention" in der zweiten Förderphase des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit".

Das Begleitprojekt unterstützt die Akteur*innen des Handlungsfelds durch geeignete Qualitätswerkzeuge und Beratung zu fachlich-projektübergreifenden Themen. Dazu gehören insbesondere die Themenbereiche Projektmanagement, Zielgruppenerreichung sowie Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit.

Grundsätze der Qualitätswerkstatt 2.0

  • Freiwilligkeit und Vertraulichkeit - sind die Basis für die Selbstentwicklung  und -wirksamkeit der handelnden Projektakteur*innen. Eine konstruktive Begleitung kann nur gelingen, wenn zwischen dem Projekt und der beratenden Person eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entsteht.

  • Partizipation und Motivation - die Projektakteur*innen haben die Entscheidungs- und Gestaltungshoheit in der Begleitung. Die Berater*innen fördern die Reflexion und Handlungsfähigkeit und somit die Motivation für den Veränderungsprozess.

  • Beratungsqualität - die Zusammenarbeit mit qualifizierten und erfahrenen Berater*innen zählt zum Selbstverständnis des Begleitprojekts. Darüber hinaus wird die Qualität aller Formate durch eine hohe Bedarfs- und Akteur*innenorientierung gesichert.

  • Ganzheitlicher Ansatz - eine ganzheitliche Begleitung geht über eine reine Fachberatung hinaus, sie behält das gesamte System im Blick, erkennt Entwicklungspotenziale und erweitert den Wirkungshorizont den Projektakteur*innen.

  • Transparenz - das Begleitprojekt wirkt als transparenzschaffender Partner aller Beteiligten. Das Projekt legt jederzeit offen, wie Informationen erhoben sowie verarbeitet und welche Akteur*innen in die Kommunikation eingebunden werden.

Formate der Qualitätswerkstatt 2.0

Fachworkshop
Die Qualitätswerkstatt 2.0 unterstützt die handelnden Akteur*innen mit eintägigen Fachworkshops zu ausgewählten Querschnittsthemen der Projektarbeit. Den Teilnehmenden wird praxisnah Fach- und Methodenwissen vermittelt, um ihre Handlungskompetenz zu stärken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Erprobung bereitgestellter Werkzeuge und Instrumente (Arbeitshilfen), mit dem Ziel, das Erlernte nachhaltig in die Projektarbeit zu verankern.

(Modulare) Fort- und Weiterbildung
Durch modularere Fortbildungsformate ermöglicht die Qualitätswerkstatt 2.0 eine praxisorientierte Basisqualifikation, um eine erfolgreiche Planung und Umsetzung der Projekte im Handlungsfeld zu ermöglichen. Entsprechend verfolgt die modulare Fortbildung das Ziel, pädagogische Fachkräfte im Bereich Projektmanagement zu qualifizieren und bei der Qualitätsentwicklung der Projekte zu unterstützen.

Externe Beratung
Die externe Beratung unterstützt die Projektakteur*innen vor Ort. Die Berater*innen reagieren auf individuelle Bedarfe im Rahmen der Projektarbeit und bieten eine mehrtägige Begleitung an. Dazu zählt Fachberatung zu fachlich-projektübergreifenden Themen, Coaching sowie Supervision und Mediation.

Weitere Angebote der Qualitätswerkstatt 2.0

Arbeitshilfen
Die Arbeitshilfen und ihre enthaltenen Qualitätsinstrumente werden als Grundlage für die eigens durchgeführten Fachworkshops entwickelt und erprobt. Das Ziel der Arbeitshilfen besteht darin, den Projektakteur*innen im Handlungsfeld „Extremismusprävention“ geeignete Tools für die Projektarbeit dauerhaft an die Hand zu geben.

Dossiers
Fachexpert*innen erstellen Themendossiers, die gelungene präventiv-pädagogische Praxis im Handlungsfeld „Extremismusprävention“ sichtbar machen.