Unterstützungangebote für Demokratieprojekte

Q2.0-Dossiers

Die Qualitätswerkstatt 2.0 veröffentlicht an dieser Stelle Dossiers zu Themenkomplexen, die für die Projektakteur*innen in den beiden Handlungsfeldern "Vielfaltgestaltung" und "Extremismusprävention" des Bundesprogramms eine hohe Relevanz und Aktualität haben. Gemeinsam mit Fachexpert*innen werden dabei aktuelle Trends in der Projektarbeit (z. B. New Work, Führen auf Distanz) praxisorientiert aufbereitet.

Anders als die Arbeitshilfen stehen die Dossiers nicht im direkten Zusammenhang mit einer Veranstaltung, sondern sind als kompakte Einführungen und Ideengeber zur Vertiefung gedacht.

Dossier "Führen auf Distanz" (C. Pörksen und F. Golinsky)

Nicht erst seit Beginn der COVID-19-Pandemie haben sich das Umfeld und die Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen stark verändert. Das hängt auch mit technischen Entwicklungen zusammen; die Digitalisierung hat großen Einfluss auf die Organisation von Zusammenarbeit.

Daneben haben sich Ansprüche und Anforderungen an Führung in den letzten 10-20 Jahren deutlich verändert: Beteiligung, Teilhabe und der individuelle Einfluss auf Arbeitszeiten, Arbeitsorte sowie eingesetzte Methoden haben eine andere Bedeutung als zum Ende des letzten Jahrhunderts. Eine neue Generation von Mitarbeitenden und Projekt-Nutzer*innen fordert die Erfüllung dieser Ansprüche ein.

Wie kann vor diesem Hintergrund eine inklusive und motivierende Führung von räumlich distanzierten Projektteams gelingen? Wo liegen ihre Grenzen? Insbesondere (aber nicht nur) für Projektleiter*innen skizziert das vorliegende Dossier Grundlagen und gibt Anregungen sowie Tool-Tipps zum "Führen auf Distanz".

Das Dossier steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Dossier "Inklusive digitale Veranstaltungen organisieren" (M. Grundmann)

Digitale Veranstaltungen bringen viele Chancen für Inklusion mit sich: Reisezeiten und Reisekosten entfallen, der Einsatz von Screenreadern, Untertiteln, Audiotranskriptionen und Dolmetscher*innen ist erheblich einfacher als in Präsenzveranstaltungen und Dokumentationen entstehen per Knopfdruck.

Gleichzeitig entstehen durch digitale Veranstaltungen besondere Hürden. Um Beteiligung und Inklusion in digitalen Veranstaltungen zu ermöglichen, brauchen wir Organisationsteams, die im Interesse aller Beteiligter interaktive Konzepte entwickeln – denn für zurückhaltende Menschen wird Partizipation im virtuellen Format weiter erschwer. Zu einer digitalen Beteiligungskultur gehören vielfältige Methoden und die bedachte Auswahl zielgruppengerechter Tools ebenso wie das Schaffen sicherer virtueller Räume durch klare Kommunikationsregeln, persönliche und menschliche Begegnungsräume und technisches Empowerment.

Das Dossier steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.